Bildungsminister (35) heuerte Visagistin auf Kosten der Steuerzahler an

Bildungsminister (35) heuerte Visagistin auf Kosten der Steuerzahler an

Er ist erst 35 Jahre alt – aber wagt sich nicht ohne kosmetischer Aufhübschung vor eine TV-Kamera: Wie eine neue Anfragebeantwortung belegt, hat Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) vor der Pressekonferenz „Handyverbot an Schulen“ eine Visagistin für sich beauftragt. Zusätzlich sorgte Wiederkehr in etwas mehr als 100 Regierungstagen für 126.000 Euro an Kosten für externe Berater.

126.000 Euro hat der neue Bildungsminister schon in den ersten 100 Tagen der ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition allein für seine externe Beratung ausgegeben – und das in Wochen, in denen uns allen die Bundesregierung erklärt, dass ganz schrecklich gespart werden muss, um das von der schwarz-grünen Vorgänger-Regierung mitverursachte Budget-Chaos wieder in den Griff zu bekommen.

Und während die Pensionisten über die Krankenversicherungsbeiträge und auch die Familien mit dem Wegfall der Inflationsanpassung noch mehr belastet werden, gönnt sich der pinke Bildungsminister vor einem Auftritt vor Medien auch noch eine Visagistin, wie die grüne Ex-Ministerin Alma Zadic nun in einer Serie an parlamentarischen Anfragen aufgedeckt hat. Der erst 35 Jahre alte Christoph Wiederkehr bestellte sich vor der Pressekonferenz zum Thema „Handyverbot an Schulen“ eine Kosmetikerin ins Haus, die seine Sorgenfalten glätten und ein bisschen Puder auf seine Stirn tupft – laut Anfragebeantwortung sind die Kosten dafür noch nicht abgerechnet.

Allerdings zeigen die Fakten aus der Anfragebeantwortung sehr gut, für welche externe Beratungsleistungen der Bildungsminister ziemlich viel Steuergeld verwendet hat: So flossen 30.000 Euro an die „Keep on Naturcampus GmbH“ – für für ein „Grundausbildungsseminar“ – was immer das auch sein mag. Die „Ketchum GmbH“ bekam 22.656 Euro – 20.736 Euro gab es für einen „Workshop Krisenkommunikation“, weitere 1920 Euro für ein „Führungskräfte-Einzelcoaching“, berichtet die Tageszeitung Heute. Insgesamt verwendete Christoph Wiederkehr (Brutto-Monatsgehalt 18.752 Euro) mehr als 126.000 Euro Steuergeld, um seine offensichtlichen Defizite in der Krisenkommunikation und in der Führung zu kaschieren.

Der pinke Bildungsminister übertrifft dabei sogar noch seine sozialdemokratischen Koalitions-Freunderln, die bereits seit Tagen aufgrund ihrer Medien-Coaching-Ausgaben unter Druck stehen.

Credits: APA

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