St. Johann in Tirol – Ein dramatischer Vorfall erschütterte am Montagmorgen das Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol. Ein bewaffneter Mann sorgte für eine „Krisensituation“, die einen Großeinsatz der Polizei und der Sondereinheit Cobra auslöste. Der Mann, offenbar psychisch beeinträchtigt, bedrohte zwei Angestellte mit einer Pistole und gab später einen Schuss ab. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Bedrohung und Schussabgabe
Gegen 9 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem der Verdächtige im Bereich der Klinischen Psychologie aufgetaucht war. Laut „Krone“ bedrohte er zwei Mitarbeiter des Krankenhauses, die jedoch unverletzt entkommen konnten. Kurz darauf gab der Mann, allein in einem Raum, einen Schuss ab. Die Polizei überwältigte ihn unmittelbar danach.
Polizei und Krankenhaus loben Zusammenarbeit
„Die Situation war innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle“, betonte das Krankenhaus in einer Mitteilung. Der Krisennotfallplan habe hervorragend funktioniert, und die Polizei sei schnell vor Ort gewesen. Auch das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes war im Einsatz, um betroffene Personen zu betreuen.
Ermittlungen laufen
Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Laut „derStandard“ befand sich der Mann nicht in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Sein Motiv bleibt vorerst ein Rätsel.
Normalbetrieb wiederhergestellt
Bereits am späten Vormittag lief der Krankenhausbetrieb wieder normal. „Unsere Mitarbeiter haben besonnen und vorbildlich reagiert“, lobte die Krankenhausleitung.
Quellen: exxpress.at, meinbezirk.at, krone.at, derstandard.at
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