Bablers klare Ansage: ORF braucht jetzt eine Frau an der Spitze

Bablers klare Ansage: ORF braucht jetzt eine Frau an der Spitze

Nach dem überraschenden Rücktritt von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann sorgt eine Forderung für Aufsehen: Medienminister Andreas Babler will eine Frau auf dem Chefsessel des ORF sehen. Wie exxpress.at berichtet, setzt Babler deutliche Zeichen und erklärt, es würde dem Sender und der Gesellschaft gut tun, wenn eine Generaldirektorin die Nachfolge antreten würde. Für ihn ist das nicht nur eine Personalfrage, sondern ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Sexismus und die strukturelle Benachteiligung von Frauen.

Babler betont, der ORF stehe jetzt an einem entscheidenden Wendepunkt. Es gehe darum, mit der Nachfolge ein starkes Zeichen zu setzen – sowohl für Gleichberechtigung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk als auch für die gesamte Gesellschaft. Nur eine echte Veränderung an der Spitze könne dazu beitragen, die dringend nötigen Reformen beim ORF voranzutreiben und Vertrauen zurückzugewinnen.

Zudem hebt Babler hervor, dass ein neuer Führungsstil, der von einer Generaldirektorin geprägt wird, dem Unternehmen eine moderne und gerechte Richtung geben würde. Damit stellt sich der Medienminister entschieden hinter eine weibliche Führungskraft, die nicht nur als Symbol, sondern als Motor für einen nachhaltigen Wandel am Küniglberg stehen soll.

Quelle: exxpress.at, oe24.at, sn.at, kurier.at
Credits: APA

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest
0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x