Babler im Juwelen-Fieber: Jetzt greift er nach dem Habsburger-Schatz

Babler im Juwelen-Fieber: Jetzt greift er nach dem Habsburger-Schatz

Es ist ein Krimi, der sich über mehr als ein Jahrhundert zieht – und jetzt schaltet sich die hohe Politik ein! Wie oe24.at berichtet, hat Kulturminister Andreas Babler genug von den offenen Fragen und will Klarheit: Gehören die legendären Habsburger-Juwelen, die kürzlich sensationell in Kanada aufgetaucht sind, eigentlich der Republik Österreich? Der Minister fackelt nicht lange und setzt nun eine Experten-Kommission auf den Fall an.

Der Krimi um den Florentiner-Diamanten

Es geht um nichts Geringeres als den berühmten „Florentiner“. Dieser Diamant und andere kostbare Schmuckstücke verschwanden vor über 100 Jahren aus der Wiener Schatzkammer. Lange Zeit galten sie als verschollen, ein Mythos, der Historiker und Schatzsucher gleichermaßen beschäftigte. Doch dann der Paukenschlag: Karl Habsburg-Lothringen machte im November 2025 öffentlich, dass sich die Objekte in Kanada befinden.

Babler will es jetzt genau wissen. Laut oe24.at erklärte sein Büro, dass geklärt werden müsse, „inwieweit die Republik Österreich Anspruch auf die in Kanada aufgetauchten Schmuckgegenstände hat und ob dieser Anspruch durchsetzbar ist“.

Top-Anwalt jagt den Schatz

Für diese heikle Mission holt sich der Vizekanzler echte Profis an die Seite. Wolfgang Peschorn, der Präsident der Finanzprokuratur und als knallharter „Anwalt der Republik“ bekannt, übernimmt den Vorsitz der sogenannten „Florentiner-Kommission“. Wie oe24.at weiter berichtet, soll dieses Gremium die juristischen Fragen, die seit dem Ende der Monarchie im Raum stehen, „nunmehr abschließend klären“.

Die Fragen sind brisant: Wurden die Juwelen 1918 rechtmäßig entnommen oder handelte es sich um einen dreisten Diebstahl am Staatsvermögen?

Kampfansage oder Klärung?

Babler zeigt sich entschlossen. „Ob von Seiten der Republik Österreich etwaige Ansprüche geltend gemacht werden, hängt von den Ergebnissen der Kommission ab“, zitiert oe24.at den Kulturminister. Er sei überzeugt, dass die versammelte Expertise endlich Licht ins Dunkel bringen werde.

Während Karl Habsburg laut früheren Berichten auf oe24.at betont, dass der Schmuck „Familieneigentum“ sei, scheint das letzte Wort hier noch lange nicht gesprochen. Beginnt jetzt ein juristisches Tauziehen um Millionenwerte? Eines ist sicher: Dieser historische Juwelen-Krimi ist spannender als jeder Kinofilm – und die Fortsetzung folgt bestimmt

Credits: APA

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