In der US-Show von Jimmy Kimmel hat Arnold Schwarzenegger Klartext gesprochen – über die Unruhen in Los Angeles, die Einwanderungspolitik der USA und seinen Parteikollegen Donald Trump.
Die Ausschreitungen in Los Angeles? Laut dem früheren Gouverneur Kaliforniens völlig übertrieben dargestellt: „Nur 0,001 Prozent der Fläche von L. A. sind betroffen“, so Arnie. Das müsse man der Welt klarmachen – aus Sorge um den Tourismus: „L. A. ist kein Kriegsgebiet.“
Für Schwarzenegger liegt die Ursache der Spannungen klar auf der Hand: die verfehlte Einwanderungspolitik. „Die Leute haben Angst vor Abschiebung. Wir brauchen endlich eine Reform – das jetzige System ist ein Desaster.“ Doch warum passiert nichts? Auch hier nimmt der gebürtige Steirer kein Blatt vor den Mund: „Seit 40 Jahren wird geredet, aber nichts getan. Weder Republikaner noch Demokraten haben Interesse an einer Lösung – sie verdienen an dem Chaos.“
Von einem Zuwanderungsproblem will Arnie nichts wissen – im Gegenteil: „Wir brauchen Arbeitskräfte in den USA, und die Menschen aus dem Süden wollen arbeiten. Das ist ein perfect match.“ Kritik an Trump? Zwar nennt Schwarzenegger den Ex-Präsidenten nicht direkt beim Namen, spielt aber auf dessen Politik an: „Die Menschen in den USA wollen, dass die Probleme gelöst werden.“ Trotz aller Kritik bleibt Schwarzenegger optimistisch: Amerika sei „das großartigste Land der Welt“ – doch um die Krise zu überwinden, müssten „alle zusammenarbeiten“. In der Talkshow war der 76-Jährige übrigens auch aus einem anderen Grund: Er warb für die zweite Staffel seiner Netflix-Serie „Fubar“, die kürzlich gestartet ist.
Credit: APA
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