Ein brutaler Angriff auf eine katholische Schule hat die USA erschüttert. Zwei Kinder verloren ihr Leben, 17 weitere Menschen wurden verletzt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Details, die ans Licht kommen, sind verstörend.
Ein Gottesdienst wird zum Albtraum
Es sollte ein friedlicher Start ins neue Schuljahr werden. Doch während eines Gottesdienstes in der Annunciation Catholic School in Minneapolis eröffnete ein 23-jähriger Täter das Feuer durch die Kirchenfenster. Wie die Tagesschau berichtet, starben zwei Kinder im Alter von acht und zehn Jahren noch am Tatort. 14 weitere Kinder und drei Erwachsene wurden verletzt, einige von ihnen schweben in Lebensgefahr.
Hass und Terror: Die Motive des Täters
Die US-Bundespolizei FBI stuft die Tat als möglichen inländischen Terrorakt ein. Laut FBI-Chef Kash Patel, zitiert von ORF.at, deuten Beweise auf ein Hassverbrechen hin. Der Täter hinterließ ein Manifest und beschriftete seine Waffen mit verstörenden Botschaften wie „Wo ist Dein Gott?“ und „Tötet Donald Trump“. Auch antisemitische und antikatholische Parolen wurden gefunden, wie SRF berichtet.
Ein Täter mit dunkler Vergangenheit
Der Schütze, der sich nach der Tat das Leben nahm, war kein Unbekannter. Laut taz hatte er die Schule selbst besucht und offenbar gezielt diesen Ort für seinen Angriff gewählt. Die Polizei fand in seinem Besitz mehrere legal erworbene Waffen, darunter ein Gewehr, eine Schrotflinte und eine Pistole. Zudem wurden in seinem Zuhause weitere Waffen und ein Notizbuch mit wirren Einträgen sichergestellt.
Politische und religiöse Reaktionen
Die Tat hat weltweit Entsetzen ausgelöst. Papst Leo XIV. zeigte sich tief betroffen und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus, wie Vatican News berichtet. US-Präsident Donald Trump ordnete an, die Flaggen auf Halbmast zu setzen, und rief die Nation zum Gebet auf, so die Tagesschau.
Ein Land in der Waffengewalt-Krise
Die Schießerei in Minneapolis ist nur ein weiteres tragisches Kapitel in der langen Geschichte der Waffengewalt in den USA. Laut taz gibt es in den Vereinigten Staaten mehr Schusswaffen als Einwohner. Die Diskussion um strengere Waffengesetze wird nach dieser Tragödie erneut aufflammen.
Credits: APA
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