Die SPÖ taumelt – und Parteichef Andreas Babler steht unter Druck. Mit einem Maßnahmenpaket gegen Steuerbetrug will er die Wende schaffen. Doch intern brodelt es.
Absturz in den Umfragen: Die SPÖ im freien Fall
Die SPÖ erlebt derzeit eine politische Talfahrt, wie sie in den letzten Jahren kaum zu sehen war. Laut der aktuellen Lazarsfeld-Umfrage für oe24.at würde die Partei bei einer Nationalratswahl am kommenden Sonntag nur noch 18 Prozent der Stimmen erreichen – ein historischer Tiefpunkt. Seit Beginn der Umfragen im Jahr 2021 hat die SPÖ nie schlechter abgeschnitten. Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler sprach beim Parteitag der SPÖ Oberösterreich am Samstag Klartext: „Es wird ein hartes Tal sein, durch das wir gehen müssen.“
Steuerbetrug im Visier: Bablers Rettungsplan
Um die Wähler zurückzugewinnen, setzt Babler auf ein Maßnahmenpaket gegen Steuerbetrug und Steuerschlupflöcher. Gemeinsam mit Finanzminister Markus Marterbauer will er in den kommenden Wochen konkrete Pläne präsentieren. „Wir müssen Perspektiven geben, dann werden wir auch wieder Wahlen gewinnen“, so Babler optimistisch. Doch ob dieses Vorhaben ausreicht, um die Partei aus der Krise zu führen, bleibt fraglich.
Kritik aus den eigenen Reihen: Babler unter Beschuss
Während Babler nach außen hin kämpferisch auftritt, brodelt es hinter den Kulissen. Besonders seine Reise nach New York sorgt für Unmut in der Partei. „In der Woche, in der der Kanzler auf Urlaub ist, fliegt er nach New York, anstatt sich hier zu vermarkten und Pläne gegen die Teuerung durchzusetzen“, zitiert oe24.at unzufriedene Parteikollegen. Die Kritik an Babler wächst – und das nicht nur hinter vorgehaltener Hand.
Credits: APA
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