Ampel-Regierung gibt in 3 Monaten 3 Millionen Euro für Beratung aus

Ampel-Regierung gibt in 3 Monaten 3 Millionen Euro für Beratung aus

In nur drei Monaten blätterte die Regierung mehr als drei Millionen Euro für externe Berater und Studien hin. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Anfrage-Serie des FPÖ-Generalsekretärs Michael Schnedlitz und sorgen für mächtig Wirbel im Polit-Zirkus.

Die Akte der teuren Studien

Der größte Batzen? Studien! Satte zwei Millionen Euro flossen direkt in Untersuchungen und Analysen. Besonders spendabel dabei: das Verteidigungsministerium. Alleine 1,4 Millionen Euro wurden dort für Projekte wie das „Forschungsprojekt 1049: Testung der Aufnahme von Substanzen über die humane ex-vivo Hautbarriere“ oder das „Projekt 1030: Machbarkeit der Entwicklung einer agilen österreichischen militärischen Satelliten Plattform“ ausgegeben – wie aus den Anfragebeantwortungen hervorgeht.

Beraterverträge im Schnelldurchlauf

Fast 1,1 Millionen Euro landeten in den Taschen von externen Beratern. Die Sozialministerin Korinna Schumann führt das Ranking mit gut 200.000 Euro an, berichtet oe24.at. Hauptsächlich gingen die Aufträge dabei an Anwaltskanzleien zur Begleitung von Projekten.

Was kostet die Transparenz?

Doch damit nicht genug: Grünen-Abgeordnete Alma Zadic wollte es noch genauer wissen und fragte in den einzelnen Ressorts nach allen externen Dienstleistern. Das Ergebnis: Im Verteidigungsministerium stehen plötzlich ganze 6,6 Millionen Euro auf der Liste! Laut oe24.at werden offiziell aber nur rund 1,2 Millionen Euro ausgewiesen. Wohin der Rest geflossen ist, bleibt im Dunkeln. Insgesamt ergibt sich daraus laut Zadic eine Summe von 9,8 Millionen Euro für externe Aufträge in der Regierung.

Laufzeiten und Kostenfragen

Viele der angeführten Verträge und Studien laufen übrigens über einen längeren Zeitraum. Das kann dazu führen, dass die Kosten auf drei Monate betrachtet nicht immer die ganze Wahrheit zeigen – manches wird über Jahre hinweg abgerechnet. Trotzdem bleibt: Innerhalb eines einzigen Quartals wurden die Millionen locker sitzen gelassen – das zeigen die offiziellen Zahlen deutlich.

Fazit: Steuergeld in Expertenhand

Ob für Gutachten, Beratung oder Studien – die Ampel-Koalition greift tief in die Steuerkasse, wenn es ums „gute“ Wissen von außen geht. Wer am Ende profitiert? Das bleibt wie so oft im Polit-Betrieb die ganz große Frage. Sicher ist: Für den Steuerzahler wird dieser Trend immer mehr zur Belastungsprobe.

Quellen: oe24.at, parlamentarische Anfrage von Michael Schnedlitz (FPÖ), Anfrage von Alma Zadic (Grüne)
Credits: APA

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