Wien – Ein prominenter Neuzugang im Rathaus: Alexander Wrabetz, ehemaliger ORF-General und Präsident von Rapid Wien, wird künftig die Medienstrategie der Stadt Wien im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) leiten.
Überraschende Personalentscheidung
Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) präsentierte die Entscheidung am Dienstag in einer Pressekonferenz. Wrabetz, der von 2006 bis 2021 den ORF leitete, übernimmt die Rolle des Bevollmächtigten für den Medienstandort Wien. Wie Ludwig betonte, sei Wrabetz der „ideale Experte“, um die Stadt im Medienbereich zukunftsfit zu machen. Besonders im Fokus: die Chancen und Herausforderungen durch KI.
Ehrenamtliche Aufgabe mit großer Verantwortung
Wrabetz wird die Position ehrenamtlich ausüben. Seine Aufgabe: Die strategische Koordination des Medienstandorts Wien, die Förderung von Innovationen und die Bündelung von Ressourcen. „Die Medienlandschaft steht vor dramatischen Veränderungen, insbesondere durch KI“, erklärte Wrabetz. Er betonte, dass kein Medienhaus diese Herausforderungen allein bewältigen könne. Gemeinsame Projekte und Ansätze seien essenziell.
KI als Chance und Herausforderung
Ein zentrales Thema wird die Nutzung von KI zur Steigerung der Produktivität und zur Bekämpfung von Phänomenen wie Deep Fakes sein. Gleichzeitig sollen europäische Fördergelder nach Wien geholt und internationale Kooperationen gestärkt werden. „Wir müssen die Sichtbarkeit der Medien sichern und gleichzeitig innovative Geschäftsmodelle entwickeln“, so Wrabetz.
Enge Verbindung zum Rathaus
Die Verbindung zwischen Wrabetz und dem Wiener Rathaus ist nicht neu. Bereits 2023 war er als Gast in Ludwigs Opernball-Loge zu sehen. Nun wird die Zusammenarbeit intensiviert. „Wir wollen Medien nicht nur loben, sondern aktiv unterstützen“, erklärte Ludwig.
Quellen: oe24.at, heute.at, kurier.at
Credits: APA
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