AfD legt weiter zu: Neue Umfrage zeigt deutlichen Vorsprung vor Union

AfD legt weiter zu: Neue Umfrage zeigt deutlichen Vorsprung vor Union

Die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GMS sorgt für Aufsehen: Mit 27 Prozent liegt die AfD erstmals klar vor der Union, die auf 24 Prozent kommt. Dies markiert den bislang größten Abstand zwischen den beiden Parteien in einer bundesweiten Erhebung.

Ein Jahr der Verschiebungen

Die Ergebnisse der GMS-Umfrage, die zwischen dem 23. Dezember 2025 und dem 5. Januar 2026 unter 1.027 Wahlberechtigten durchgeführt wurde, zeigen eine bemerkenswerte Entwicklung. Innerhalb eines Jahres hat die AfD neun Prozentpunkte hinzugewonnen, während die Union ebenso viele Punkte verloren hat. Noch im Januar 2025 lag die Union bei 33 Prozent, die AfD bei 18 Prozent. Diese Verschiebung verdeutlicht den wachsenden Zuspruch für die AfD, die sich zunehmend als stärkste Kraft positioniert.

Stabilität bei anderen Parteien

Neben der AfD und der Union zeigen die Umfrageergebnisse nur geringe Veränderungen bei den anderen Parteien. Die SPD konnte sich leicht auf 15 Prozent verbessern, während die Grünen unverändert bei 12 Prozent bleiben. Die Linke verliert einen Punkt und kommt auf 10 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sowie die Freien Wähler gewinnen jeweils einen Punkt und erreichen 4 beziehungsweise 2 Prozent. Die FDP bleibt stabil bei 3 Prozent.

Vergleich mit anderen Instituten

Auch andere Meinungsforschungsinstitute wie Insa bestätigen den Aufwärtstrend der AfD. In einer kürzlich veröffentlichten Insa-Umfrage liegt die Partei bei 26 Prozent, während die Union auf 25 Prozent kommt. Allerdings zeigen Erhebungen von Instituten wie Allensbach und Infratest dimap ein anderes Bild, bei dem die Union weiterhin vor der AfD liegt.

Ursachen und Ausblick

Die Gründe für den Aufstieg der AfD sind vielfältig. Experten verweisen auf die Unzufriedenheit vieler Wähler mit der aktuellen Regierungspolitik sowie auf die Fähigkeit der AfD, sich als Alternative zu etablieren. Gleichzeitig bleibt die Partei umstritten, insbesondere aufgrund ihrer rechtsextremen Strömungen.

Die nächste Bundestagswahl findet voraussichtlich erst 2029 statt. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob die AfD ihren Vorsprung halten oder sogar ausbauen kann. Meinungsumfragen sind jedoch immer Momentaufnahmen und unterliegen Schwankungen.

Credits: APA

Quellen: ExxpressWeltBayerische Staatszeitung

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