25 US-Forscher finden Zuflucht in Österreich

25 US-Forscher finden Zuflucht in Österreich

Die Wissenschaftspolitik von Ex-US-Präsident Donald Trump hat nicht nur in den USA für Aufsehen gesorgt, sondern auch international Wellen geschlagen. Nun zeigt sich, dass seine umstrittenen Maßnahmen sogar einen „Brain Gain“ für Österreich bedeuten. Wie die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) bekanntgab, wechseln 25 hochkarätige Forscher von renommierten US-Institutionen wie dem MIT, Harvard und Princeton an österreichische Universitäten.

500.000 Euro pro Kopf: Österreich lockt mit Top-Stipendien

Das Förderprogramm „APART-USA“, das im Juli erstmals ausgeschrieben wurde, bietet den Forschern eine attraktive Perspektive: Jeder der 25 Stipendiaten erhält 500.000 Euro für einen Zeitraum von vier Jahren. Finanziert wird das Programm zu 75 Prozent aus Mitteln des Fonds Zukunft Österreich (FZÖ) und zu 25 Prozent von den aufnehmenden Institutionen. Die Forscher werden an Universitäten in Wien, Graz, Innsbruck, Linz sowie an Spezialinstituten wie dem ISTA in Klosterneuburg tätig sein.

„Trump sei Dank für diesen Brain Gain“

ÖAW-Präsident Heinz Faßmann zeigte sich begeistert: „Die exzellenten Persönlichkeiten aus den USA bringen neue Ideen, Perspektiven und internationale Netzwerke mit – ein großer Gewinn für die österreichische Wissenschaft.“ Auch Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner betonte die Bedeutung akademischer Freiheit und lobte das Programm als wichtigen Impuls für den Forschungsstandort Österreich.

Warum die Forscher die USA verlassen

Die genauen Gründe für den Wechsel der Forscher sind vielfältig, doch die unsichere Lage in den USA unter Trump spielt eine zentrale Rolle. Die drastischen Einschnitte in der Forschungspolitik und die Einschränkung akademischer Freiheiten haben viele Wissenschaftler dazu bewogen, neue Wege zu suchen. Österreich bietet ihnen nun eine stabile und fördernde Umgebung.

Ein Blick in die Zukunft

Ob das Programm „APART-USA“ fortgesetzt wird, ist noch unklar. Doch die ersten Ergebnisse sprechen für sich: Österreich profitiert nicht nur von der Expertise der Forscher, sondern stärkt auch seine internationale Sichtbarkeit als Wissenschaftsstandort. Ein echter Coup für die heimische Forschung – und ein weiteres Kapitel in der Geschichte der transatlantischen Wissenschaftskooperation.

Credits: APA

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