Inflation, neue Abgaben und steigende Preise – das kommende Jahr wird für viele Österreicher ein teures Vergnügen. Ob Öffis, Auto, Hund oder Zigaretten – niemand bleibt verschont. Wie exxpress.at berichtet, droht eine wahre Kostenexplosion.
Inflation: Entspannung? Fehlanzeige!
Die Inflation bleibt hartnäckig. Im November lag sie bei rund 4 Prozent, und eine Entlastung ist nicht in Sicht. Besonders betroffen sind Energie- und Lebensmittelpreise, die weiterhin auf hohem Niveau verharren. Das Sparpaket der Bundesregierung sorgt zusätzlich für finanzielle Belastungen. Fazit: Mehr zahlen, ohne mehr zu bekommen.
Öffis: Vom Klimaticket zum Luxusgut
Pendler und Öffi-Nutzer müssen 2026 tiefer in die Tasche greifen. Das Klimaticket wird teurer: In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland steigt der Preis auf 1.000 Euro (bisher 898 Euro). Österreichweit klettert der Preis auf 1.400 Euro. Auch die Wiener Linien erhöhen ihre Tarife drastisch. Eine Einzelfahrt kostet ab Januar 3,20 Euro (bisher 2,40 Euro), und die Jahreskarte wird mit 461 Euro (bisher 365 Euro) fast 100 Euro teurer.
Neue Abgaben: Hund, E-Card und Tabak
Auch bei den Abgaben zieht der Staat die Schrauben an. Die Hundesteuer in Wien steigt für den ersten Hund von 72,67 auf 120 Euro. Pensionisten müssen erstmals eine E-Card-Gebühr von 25 Euro zahlen. Raucher trifft es ebenfalls: Die Tabaksteuer wird erhöht, und ab April werden auch Nikotinbeutel und E-Zigaretten-Liquids besteuert.
Autofahren: Ein teures Hobby
Autofahrer bleiben nicht verschont. Die Jahresvignette für Pkw kostet künftig 106,80 Euro, und die Parkgebühren in Wien steigen um 30 Prozent. Wer sich einen Neuwagen mit Benzin- oder Dieselmotor zulegt, muss mit höheren NoVA-Sätzen rechnen. Laut ÖAMTC sind auch viele Hybrid-Modelle betroffen. Elektroautos bleiben hingegen von der NoVA befreit.
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