Das österreichische Bundesheer hat im Jahr 2025 insgesamt 55 souveränitätsrelevante Vorfälle im heimischen Luftraum registriert. Besonders brisant: 19 Mal mussten die Eurofighter-Piloten in Alarmstarts aufsteigen, um die Sicherheit des österreichischen Luftraums zu gewährleisten. Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, kam es allein im Januar 2026 bereits zu zwei weiteren Einsätzen.
Tausende Überflüge und heikle Vorfälle
Im vergangenen Jahr wurden 5.127 Überflüge ausländischer Militärflugzeuge über österreichischem Staatsgebiet gezählt. Der April stach mit 573 Überflügen als stärkster Monat hervor. Besonders kritisch: 36 nicht genehmigte Überflüge konnten bereits im Vorfeld oder kurz vor dem Einflug in den österreichischen Luftraum abgewehrt werden, wie die „Salzburger Nachrichten“ berichten.
Millionen für die Ausbildung der Piloten
Aktuell stehen 16 Piloten für das Eurofighter-System „Typhoon“ bereit. Die Ausbildungskosten sind enorm: Ein fertig ausgebildeter Eurofighter-Pilot kostet rund 14 Millionen Euro. Im Jahr 2025 befanden sich zwei Piloten in der Einsatzpilotenausbildung in Österreich, während vier weitere in Italien und drei in der Grundausbildung trainierten. Die Gesamtkosten für die Auslandsausbildung beliefen sich auf 3,14 Millionen Euro, so der „Kurier“.
Verteidigungsministerin zeigt sich zufrieden
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) lobte die Arbeit des Bundesheeres: „Die Sicherung unseres Luftraums ist ein zentraler Bestandteil der staatlichen Souveränität und ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung.“ Die Eurofighter-Piloten leisten laut Tanner „tagtäglich einen unverzichtbaren Dienst“.
Quellen: oe24.at, kurier.at, bvz.at, sn.at
Credits: APA
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