17. Februar – Chinesisches Neujahr! Wer heute die Haare wäscht, riskiert laut chinesischem Aberglaube sein Glück für 2026

17. Februar – Chinesisches Neujahr! Wer heute die Haare wäscht, riskiert laut chinesischem Aberglaube sein Glück für 2026

Haben Sie heute schon zum Shampoo gegriffen? Dann müssen Sie jetzt ganz stark sein. Denn laut chinesischer Tradition könnten Sie damit gerade Ihren Wohlstand für das komplette Jahr 2026 den Abfluss hinuntergespült haben. Wir verraten, was es mit dem Aberglauben auf sich hat und von welchen Dingen Sie heute besser die Finger lassen sollten.

Millionen Menschen weltweit halten sich strikt daran: Am 17. Februar, dem chinesischen Neujahrstag, bleibt das Badezimmer eine haarfreie Zone. Das Fest markiert den Beginn des Jahres des Pferdes und gilt als wichtigster Feiertag im asiatischen Raum. Doch längst sind die Bräuche auch zu uns herübergeschwappt. Vor allem auf Social-Media-Plattformen wie TikTok gehen die Warnungen vor dem falschen Verhalten am Neujahrstag gerade viral. Wer das Jahr nicht mit einer Pechsträhne beginnen will, sollte jetzt genau aufpassen.

Warum Shampoo heute tabu ist

Der Grund für das kuriose Waschverbot liegt in der chinesischen Sprache selbst. Das Wort für „Haar“ (fà) klingt dort fast identisch wie das Wort für „Wohlstand“ (fācái). Der Aberglaube besagt folglich: Wer sich am ersten Tag des neuen Jahres die Haare wäscht, wäscht symbolisch auch den finanziellen Erfolg und das Glück weg. Statt einer frischen Frisur droht also Ebbe in der Kasse.

Putzteufel aufgepasst: Staubsauger bleiben im Schrank

Doch nicht nur die Körperpflege unterliegt strengen Regeln. Auch der Haushalt muss heute ruhen. Wer am Neujahrstag putzt, staubsaugt oder den Müll rausbringt, begeht laut Tradition einen schweren Fehler. Man glaubt, dass man damit das gerade erst eingezogene, frische Glück direkt wieder vor die Tür kehrt. Für alle Putzmuffel ist das natürlich die perfekte Ausrede: Die Hausarbeit muss warten – aus Rücksicht auf das Schicksal, versteht sich.

Scheren und Messer bringen Unglück

Auch in der Küche und im Bastelzimmer lauert Gefahr. Auf TikTok warnen zahlreiche Nutzer davor, heute Scheren oder Messer zu benutzen. Der Hintergrund ist so dramatisch wie einleuchtend: Man möchte den „Faden des Glücks“ nicht versehentlich durchtrennen.

Rot für die Liebe und Süßes für die Seele

Aber es gibt nicht nur Verbote. Wer sein Schicksal positiv beeinflussen will, greift heute zur Farbe der Liebe. Rote Kleidung – und speziell rote Unterwäsche – soll Glück und Wohlstand anziehen und böse Geister vertreiben. Ein viraler Trend empfiehlt dies besonders Singles, die auf die große Liebe im Jahr 2026 hoffen.

Zudem ist Schlemmen ausdrücklich erwünscht. Süßigkeiten zu essen soll ein „süßes Jahr“ garantieren. Negative Emotionen, Streit oder Tränen sind hingegen streng verboten, um keine schlechten Vibes in das neue Jahr des Pferdes mitzunehmen.

Quellen: oe24.at
Credits: APA

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