Erschütternder Mordfall in Deutschland: In Dorsten (nahe Essen) wurden am Wochenende die Leichen einer 32-jährigen Ukrainerin und ihrer erst 19 Monate alten Tochter an einem abgelegenen Waldweg entdeckt. Beide wurden brutal erschlagen. Eine Joggerin fand die Mutter leblos auf einer Bank, das Kind lag blutüberströmt im Gebüsch.
Am Abend stellte sich ein 16-jähriger Ukrainer am Tatort und räumte eine Tatbeteiligung ein. Er wurde festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ein möglicher Zusammenhang mit einem Überfall an gleicher Stelle werde geprüft, berichtet tichyseinblick.de. Der Jugendliche habe sich am Sonntagabend bei Polizisten am Tatort gemeldet und eine Tatbeteiligung eingeräumt, teilten die Polizei in Recklinghausen und die Essener Staatsanwaltschaft mit. Der genaue Tathergang wird laut Polizei noch ermittelt. Auch, ob der 16-Jährige die Frau und das Kind kannte. Ein mögliches Motiv ist bisher nicht bekannt.
In der Fußgängerzone der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover stach ein 57-jähriger Lette einem 56-jährigen Polen in der Bahnhofstraße mit einem Messer in die Brust. Ein 62-jähriger Passant zog die Klinge aus der Wunde und warf sie weg. Das Opfer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm beide Tatverdächtigen in Tatortnähe fest und stellte die Tatwaffe sicher. Die Hintergründe des Streits sind noch unklar. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden eingeleitet.
In Berlin wurde wegen versuchten Mordes der 40-jährige Iraker Soran H. vom Landgericht zu 13 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. In der Nacht zum 22. Dezember 2024 hatte er versucht, seine schlafende Ehefrau in einer Flüchtlingsunterkunft mit 26 Messerstichen zu töten. Die schwer verletzte Frau überlebte nur dank ihres 14-jährigen Sohnes, der den Vater in den Schwitzkasten nahm und das Messer entwand. Auch die achtjährige Tochter wurde leicht verletzt.
Das Gericht sprach von „absolutem Vernichtungswillen“. Die Frau und ihre Kinder leben inzwischen an einem geheimen Ort und erhalten Traumatherapie.
Credit: APA
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