ZDF-Journalist gesteht Falschaussage über Charlie Kirk

ZDF-Journalist gesteht Falschaussage über Charlie Kirk

Berlin/Washington – Es war ein Satz, der hohe Wellen schlug: ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen (58) verbreitete in der Talkshow Markus Lanz  falsche Informationen über den ermordeten Aktivisten Charlie Kirk (†31). Nun räumt der Journalist seinen Fehler ein – und entschuldigt sich öffentlich.

„Das war falsch“ – Theveßen gesteht Fehler ein

In der Sendung hatte Theveßen behauptet, Kirk habe gefordert, dass Homosexuelle gesteinigt werden sollten. Doch diese Aussage entpuppte sich als falsch. Wie der Journalist im ZDF-Podcast Der Trump-Effekt erklärte: „Das, was ich gesagt habe, hat er so nicht gesagt. Deswegen war es falsch und deshalb entschuldige ich mich auch.“ Zuvor hatte das Portal Nius über den Vorfall berichtet.

Tatsächlich hatte Kirk in einer Diskussion über Bibelpassagen gesprochen, die die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen fordern. Dabei wollte er laut Bild verdeutlichen, dass man die Heilige Schrift nicht immer wortwörtlich nehmen sollte. Theveßen räumte ein, dass seine verkürzte Darstellung der Aussage zu einem Missverständnis geführt habe.

Kritik und Selbstreflexion

Die falsche Aussage verbreitete sich rasend schnell in sozialen Netzwerken. Ein aus dem Kontext gerissener Videoclip sorgte für Empörung. Theveßen zeigte sich selbstkritisch:

„Das hat vielleicht ein Stück weit damit zu tun, wenn man eine gewisse Selbstgewissheit mitbringt.“

Auch die Witwe von Charlie Kirk, die bei einer Gedenkfeier ihrem Mann gedachte, fand bewegende Worte. Sie betonte, dass die Antwort auf Hass nicht Hass, sondern Liebe sei – und vergab sogar dem Mörder ihres Mannes. Theveßen schloss sich dieser Botschaft an und versprach, in Zukunft vorsichtiger mit Labels und Behauptungen umzugehen.

Politische Folgen und öffentliche Reaktionen

Der Vorfall blieb nicht ohne politische Konsequenzen. Der frühere US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, bezeichnete Theveßen als „linksradikal“ und forderte, ihm das US-Visum zu entziehen. Die Diskussion um journalistische Verantwortung und Sorgfaltspflicht ist damit neu entfacht.

Quelle: BILD
Credits: APA

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