Der Frühling macht Pause, und der Winter kehrt mit voller Wucht zurück! Eine massive Kaltfront bringt Österreich in den kommenden Tagen ins Schneechaos. Meteorologen warnen vor extremen Neuschneemengen, die in den Alpen bis zu zwei Meter erreichen könnten.
Schneefall bis in tiefe Lagen
Wie die „GeoSphere Austria“ berichtet, sinkt die Schneefallgrenze ab Donnerstag auf bis zu 300 Meter. Besonders betroffen sind die Nordalpen und der Nordostrand, darunter das Tennengebirge, der Dachstein und die niederösterreichischen Berge wie Ötscher und Rax. Laut ORF-Meteorologe Sigi Fink könnten sich „Schauerstaffeln an den Alpen richtig ausschneien“. Bis Samstag sind bis zu 150 Zentimeter Neuschnee möglich, in Spitzenlagen sogar zwei Meter.
Lawinengefahr und Verkehrschaos
Die Lawinengefahr steigt massiv an, warnt Fink. Autofahrer müssen sich auf schneeglatte Straßen und schlechte Passierbarkeit einstellen. Besonders heikel: Der Schnee ist teils nass und schwer, was die Gefahr von Schneebruch erhöht. Äste könnten unter der Last abbrechen, und auch Stromausfälle sind nicht ausgeschlossen.
Wetterdienst schlägt Alarm
Die „GeoSphere Austria“ hat bereits eine gelbe Schneewarnung ausgegeben. Von Donnerstag bis Samstag bleibt die Lage angespannt, vor allem im Nordosten. Hier drohen weitere Niederschläge und stürmischer Wind. Meteorologe Dominik Jung von wetter.net warnt zudem vor chaotischen Zuständen: „Meiden Sie, wenn möglich, die Alpen und Österreich am Wochenende.“
Ein Wintereinbruch mit Folgen
Neben den Schneemassen drohen auch Überschwemmungen in tieferen Lagen. Laut Jung könnten bis zu 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen. In den Bergen sorgen Schneestürme und Schlammlawinen für zusätzliche Gefahren. Experten raten dringend von Bergtouren ab – Lebensgefahr!
Keine Wetterbesserung in Sicht
Auch die Karwoche bleibt winterlich. Erst ab Montag könnte sich die Lage wieder beruhigen, so die Prognosen. Bis dahin heißt es: Winterreifen montieren, warme Kleidung bereithalten und die Wetterwarnungen ernst nehmen.
Quellen: oe24.at, heute.at, merkur.de
Credits: APA
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