Die Finanzschulden der Stadt Wien belaufen sich laut Rechnungsabschluss 2024 auf 11,94 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Schulden um 1,77 Milliarden Euro. Noch 2023 hätte die Stadt theoretisch 240 Jahre benötigt, um schuldenfrei zu werden. Der neue Bericht zeigt jedoch, dass sich die Situation drastisch verschlechtert hat.
Pensionsrückstellungen verschärfen die Lage
Ein wesentlicher Faktor für die lange Rückzahlungsdauer sind die Pensionsrückstellungen. Ohne diese würde die Stadt immer noch 80,56 Jahre benötigen, um die Schulden zu tilgen. Die Zahl der pensionierten Beamtinnen und Beamten stieg bis Ende 2024 auf 42.373 Personen. Das durchschnittliche Pensionsantrittsalter lag zwischen 60,33 und 61,01 Jahren und bleibt damit deutlich unter dem Regelpensionsalter von 65 Jahren.
Ein düsterer Ausblick
Die Zahlen des Stadtrechnungshofs werfen ein Schlaglicht auf die finanzielle Belastung der Stadt. Die steigenden Schulden und die wachsenden Pensionsverpflichtungen stellen Wien vor enorme Herausforderungen. Ob und wie die Stadt diese bewältigen kann, bleibt abzuwarten.
Quellen: oe24.at, Stadtrechnungshof
Credits: APA
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