8 Millionen Euro für eine neue Portierloge in der ORF-Zentrale in Wien – da wird sich selbst so mancher Villen-Besitzer fragen, warum das derart teuer sein kann: „Hat diese Portierloge dann auch eine eigene Sauna, oder was?“, kritisiert Stiftungsrat Peter Westenthaler (FPÖ) dieses Bauprojekt des Staatsfunks, das natürlich auch mit den Zwangsgebühren tausender Österreicher finanziert wird.
„Von Sparen ist beim ORF keine Spur“, wirft Westenthaler dem ORF-Generaldirektor vor, der in einigen Interviews kürzlich noch den schrecklichen Druck zum Sparen beklagt hat.
So hat sich auch nichts bei den Luxus-Gagen diverser ORF-Sternchen geändert, war aus dem heute stattfindendem Stiftungsrat zu vernehmen: Auch ein Ö3-Frühstücksradio-Moderator musste bisher nicht befürchten, dass seine 443.000-Euro-Jahresgage (!) gekürzt wird.
Zusätzlich kritisierte der SPÖ-nahe ORF-Stiftungsrat Heinz Lederer die exzessive ORF-Berichterstattung zum Opernball: „Brauchen wir da wirklich zehn Moderatoren?“ Und auch der neue FPÖ-nahe Stiftungsrat Thomas Prantner fordert eine „umfassende Strukturreform“.
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