Der Aumannplatz im 18. Wiener Gemeindebezirk steht vor einer radikalen Verwandlung. Jahrelang prägte eine Blechlawine das Bild, doch damit soll bald Schluss sein. Im Raum steht eine völlig neue Vision für das Herzstück von Währing. Weniger Autos, mehr Bäume und viel Platz zum Flanieren.
Bürger planten eifrig mit
Seit dem Jahr 2022 sammelte der Bezirk weit über 1.000 Ideen für die Neugestaltung. Jetzt liegt das erste Grobkonzept endlich auf dem Tisch. Der Platz, der momentan noch wie ein Relikt aus den 1980er-Jahren wirkt, soll grundlegend modernisiert werden. Das Ziel ist klar: Die Aufenthaltsqualität muss steigen.
Autos müssen für Fußgänger weichen
Künftig soll der Autoverkehr nicht mehr in Form eines mehrspurigen Kreisverkehrs um den Park brausen. Wie wien.ORF.at berichtet, wird der Verkehr in Zukunft in beide Richtungen über die Gentzgasse gebündelt. Dort fährt bereits die Straßenbahn. Die Seite der Währinger Straße wird laut Plänen, wie meinbezirk.at ausführt, zu einer echten Fußgängerzone umfunktioniert. Vorhandene Parkplätze verschwinden komplett. Dafür kommen Schatten spendende Bäume, neue Sitzmöbel und gemütliche Schanigärten.
Neue Bühne und heftige Kritik
Doch nicht nur die Straßenführung ändert sich dramatisch. Ein Wasserspiel und eine kleine Bühne für Lesungen sollen den Platz neu beleben. Auch eine fixe WC-Anlage ist fest eingeplant, um das alte Öklo abzulösen. Aber nicht alle jubeln über die massiven Umbaupläne. Wie wien.ORF.at berichtet, kommt scharfe Kritik von der ÖVP. Die Partei ortet einen demokratiepolitischen Skandal, da die Opposition übergangen worden sei. Auch die NEOS halten die schnelle Umsetzung aufgrund der angespannten Finanzen des Bezirks für äußerst problematisch.
Dennoch schreiten die Pläne zügig voran. Im Herbst soll das finale Konzept stehen, der eigentliche Baustart ist für das Jahr 2027 anvisiert.
Quellen: oe24.at, wien.ORF.at, meinbezirk.at, kurier.at
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