Verwirrung um Babler-TV: SPÖ eins sorgt für Rätselraten

Verwirrung um Babler-TV: SPÖ eins sorgt für Rätselraten

Am Nationalfeiertag feierte der neue Parteikanal der SPÖ, „SPÖ eins“, seinen großen Start. Doch statt eines glanzvollen Auftakts hagelte es Kritik und Verwirrung. Die erste Folge des Wochenrückblicks, moderiert von Anna Ernst, sorgte mit Angriffen auf die Banken für Schlagzeilen. Doch die Zuschauerzahlen? Gerade einmal 80 Menschen verfolgten die Premiere – ein ernüchternder Start für das ambitionierte Projekt.

Wie oe24.at berichtet, war die zweite Folge des Wochenrückblicks ursprünglich für Donnerstag angekündigt. Doch wer am Abend gespannt auf neue Inhalte wartete, wurde enttäuscht: Keine Spur von einer neuen Episode. Stattdessen blieb der YouTube-Kanal der SPÖ bei der ersten Folge und einigen Trailern stehen.

„Immer freitags“ – oder doch nicht?

Auf Nachfrage von oe24.at erklärte eine Sprecherin der SPÖ, dass neue Folgen des Wochenrückblicks immer freitags erscheinen sollen. Der Donnerstag sei nie als offizieller Sendetermin vorgesehen gewesen. Doch warum dann die Verwirrung? Offenbar hatten mehrere Medien den Donnerstag als Ausstrahlungstermin kommuniziert – ein Kommunikationsfehler, der für Frust bei den wenigen Fans des Kanals sorgte.

Babler-TV: Ein „Rohrkrepierer“?

Die Kritik an „SPÖ eins“ reißt nicht ab. Bereits nach der ersten Folge bezeichnete die FPÖ den Parteikanal als „absoluten Rohrkrepierer“. Die niedrigen Zuschauerzahlen und die unklare Kommunikation rund um die Ausstrahlungstermine scheinen diese Einschätzung zu untermauern. Ob die SPÖ mit ihrem neuen Format die Wende schafft, bleibt abzuwarten.

Credits: APA

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