„Verrat an unserem Land!“ – Kickl attackiert Kanzler Stocker scharf

„Verrat an unserem Land!“ – Kickl attackiert Kanzler Stocker scharf

Das Treffen zwischen Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán und Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau sorgt für heftige politische Reaktionen – auch in Österreich. Während Orbán in Moskau als Vermittler auftritt, kritisiert FPÖ-Chef Herbert Kickl die heimische Bundesregierung scharf zu kritisieren.

Wie oe24.at berichtet, nutzte Kickl die Gelegenheit, um Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) frontal anzugreifen. Seine Vorwürfe: „Totalversagen“ in der Außen- und Energiepolitik sowie ein „Verrat an unserem Land“. Österreich habe seine neutrale Rolle verloren und sich international ins Abseits manövriert, so der FPÖ-Chef.

„Kriegstreiber!“ – Kickls scharfe Worte

Kickl lässt kein gutes Haar an der Regierung. Besonders die Unterstützung der europäischen Ukraine-Politik sei für ihn ein rotes Tuch.

„Die österreichischen Parteien haben sich zu Kriegstreibern gemacht“, wetterte er. Statt einer souveränen Politik gebe es nur „unterwürfigen Verrat“.

Sein Hauptziel: Bundeskanzler Stocker. Kickl warf ihm vor, „keinen Funken Mut“ zu besitzen und sich vor Brüssel und Kiew zu verbeugen. „Hätte Stocker Rückgrat gezeigt, wäre Österreich heute ein glaubwürdiger Vermittlerstaat“, behauptete der FPÖ-Obmann. Stattdessen sei die Neutralität verraten worden.

Orbán als Vorbild?

Während Viktor Orbán von Putin für seine „ausgewogene Haltung“ gelobt werde, habe Österreich laut Kickl „jedes Profil verloren“. Die Regierung habe eine historische Chance verspielt, Friedensverhandlungen auszurichten. „Wir hätten die Friedensverhandlungen ausrichten können, aber diese Chance wurde durch blinde Gefolgschaft zerstört“, so Kickl.

Forderung nach Kurswechsel

Zum Abschluss seiner Rede forderte Kickl einen radikalen politischen Kurswechsel. „Es braucht endlich eine Politik der Neutralität, der Vernunft und der Souveränität. Die Regierung muss aufhören, Kriegstreiberpolitik zu machen, und muss endlich ‚Österreich zuerst‘ sagen“, erklärte er.

Quelle: oe24.at
Credits: APA

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