US-Vizepräsident Vance: „Kein Krieg mit dem Iran – wir gingen nur rein, erledigten den Job“

US-Vizepräsident Vance: „Kein Krieg mit dem Iran – wir gingen nur rein, erledigten den Job“

„Wir erledigten nur einen Job, aber wir führen keinen Krieg gegen den Iran“ – so stellt nun US-Vizepräsident JD Vance die aktuelle Militäroperation der US-Luftwaffe gegen die Nuklearanlagen des Iran dar. Das ganze Statement im Video sehen Sie hier auf exxtra24.

Nach den gezielten US-Luftschlägen auf Irans Atomanlagen bemüht sich die US-Regierung, die Spannungen zu entschärfen und einem regionalen Flächenbrand entgegenzuwirken. Vizepräsident J.D. Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth betonten in Interviews, dass Washington keinen Krieg gegen den Iran anstrebe – wohl aber das Ende von Teherans Atomprogramm.

„Wir führen keinen Krieg gegen den Iran, sondern gegen das iranische Atomprogramm“, erklärte Vance im US-Fernsehsender NBC. Ziel sei ein dauerhafter Frieden in der Region – jedoch ein Frieden ohne iranische Atomwaffen. Sollte Teheran bereit sein, sein Nuklearprogramm dauerhaft aufzugeben und auf Angriffe gegen US-Streitkräfte zu verzichten, sei ein Neuanfang in den Beziehungen möglich: „Es gibt jetzt eine echte Chance für einen Reset.“

Kein Regimewechsel – aber klare Warnung

Die Luftschläge auf Nuklearstandorte wie Fordo, Isfahan und Natans seien nicht mit dem Ziel erfolgt, das iranische Regime zu stürzen, versicherte Vance. Ein Regimewechsel liege nicht im Interesse der USA. Auch Bodentruppen seien keine Option. Vielmehr wolle man den diplomatischen Dialog suchen – mit dem Ziel eines langfristigen Abkommens zur Beendigung des iranischen Atomprogramms.

Verteidigungsminister Pete Hegseth unterstrich diese Linie in einem separaten Statement. US-Präsident Donald Trump wolle keinen langfristigen Militäreinsatz im Nahen Osten. Man setze auf Verhandlungen, nicht auf Eskalation: „Die Kommunikationskanäle zu Teheran sind offen. Es gibt direkte Botschaften – öffentlich wie privat –, die den Iranern die Tür zur Diplomatie offenhalten.“

Warnung vor iranischer Vergeltung

Gleichzeitig machten beide Regierungsvertreter deutlich, dass die USA auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen Irans vorbereitet seien. Hegseth betonte: „Das mächtigste Militär der Welt ist bereit, das amerikanische Volk zu verteidigen.“ Man wolle keine Ausweitung des Konflikts – aber im Falle eines iranischen Gegenschlags werde Washington entschlossen reagieren.

Die US-Regierung versucht mit dieser Doppelstrategie – militärische Stärke zeigen, aber zugleich Gesprächsbereitschaft signalisieren – eine Eskalation in der ohnehin angespannten Lage im Nahen Osten zu verhindern. Ob Teheran auf das diplomatische Angebot eingeht, bleibt allerdings offen. Aus iranischen Regierungskreisen gibt es bislang widersprüchliche Signale.

Credit: Screenshot X

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest
1 Kommentar
Älteste
Neuestes Meistgewählt
1
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x