Wie aus explosiven Gerichtsdokumenten hervorgeht, hat das US-Justizministerium einen formellen Warnhinweis beim Insolvenzgericht im östlichen Missouri eingereicht. Der Inhalt: Der potenzielle Verkauf der 23andMe-Vermögenswerte – darunter auch genetische Daten von über 15 Millionen Amerikanern – könnte eine nationale Sicherheitsprüfung durch das Komitee für Auslandsinvestitionen in den USA (CFIUS) auslösen.
Brisant: Laut US-Staatsanwältin Sayler Fleming ist es 23andMe strengstens untersagt, diese sensiblen Daten an sogenannte „covered persons“ zu veräußern – also Firmen, die zu 50 % oder mehr in Ländern wie China, Russland oder Nordkorea verwurzelt sind.
Fleming fordert zwar kein direktes gerichtliches Einschreiten gegen die Verkäufe, aber das Signal ist klar: Der US-Regierung ist nicht egal, wer künftig Zugriff auf Amerikas DNA bekommt.
DNA als Waffe?
In Sicherheitskreisen kursiert bereits seit Jahren ein Albtraum-Szenario: feindliche Staaten könnten mittels genetischer Daten maßgeschneiderte Biowaffen entwickeln – gezielt gegen bestimmte ethnische Gruppen oder genetische Merkmale. Die Rede ist von „präzisen Killern auf molekularer Ebene“.
Undercover-Enthüllung schockiert Washington
Erst vor wenigen Wochen veröffentlichte James O’Keefe von der O’Keefe Media Group ein Video, das die Diskussion weiter anheizt. Darin spricht ein angeblicher US-Finanzministeriumsmitarbeiter, Nathaniel Johnson, Klartext:
„Gib deine DNA nicht diesen Leuten [23andMe]… Die verkaufen das weiter. An Aktionäre. Und einige davon gehören ausländischen Pharmakonzernen. Und die gehören wiederum dem russischen Verteidigungsministerium. Oder China.“
Ein Pandorabaukasten in Feindeshand?
Genetische Daten – einst als Schlüssel zu personalisierter Medizin gefeiert – könnten sich nun als Werkzeug der genetischen Kriegsführung entpuppen. In der geopolitischen Eskalationsspirale zwischen den USA und China wäre der Zugriff auf solch sensitives Material ein strategischer Coup – mit katastrophalem Potenzial.
We have a U.S. Treasury Policy Advisor on tape telling us 23andMe has been sharing consumer data with „pharmaceutical companies,“ including the „Ministry of Defense of Russia.“
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