Noch hoffen alle auf das Überleben der vier US-Soldaten: Die litauische Verteidigungsministerin Dovile Sakaliene betonte, dass alle Szenarien geprüft werden und es derzeit keine bestätigten Informationen über den Verbleib der Soldaten gibt.Berichte über deren Tod wurden dementiert, da bislang keine Leichen gefunden wurden.
Die Bergungsarbeiten gestalten sich aufgrund der schwierigen Bedingungen als technisch sehr anspruchsvoll.Das Gebiet ist sumpfig, und es wird daran gearbeitet, es trockenzulegen, um das Fahrzeug zu erreichen.Litauens Armeechef Raimundas Vaiksnoras erklärte, dass das Fahrzeug so tief eingesunken sei, dass es nicht einmal mit Metallstangen erreicht werden könne.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte sorgte zwischenzeitlich für Verwirrung, als er während eines Besuchs in Polen äußerte, die Soldaten seien ums Leben gekommen.Eine NATO-Sprecherin stellte später klar, dass Rutte sich auf Nachrichtenberichte bezogen habe und das Schicksal der Vermissten weiterhin unbekannt sei.
Die Such- und Bergungsaktionen werden fortgesetzt, um die vermissten Soldaten zu finden und das Fahrzeug zu bergen – der 70 Tonnen schwere Hercules ist fünf Meter tief im Schlamm eingesunken und verschüttet.
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