Die Universität Wien schreibt Geschichte! Zum allerersten Mal hat es eine österreichische Hochschule in die Top 100 des renommierten „Times Higher Education World University Rankings“ geschafft. Mit Platz 95 setzt die größte Uni des Landes ein starkes Zeichen – und das bei immer härterem globalen Wettbewerb.
Ein steiler Aufstieg: Von Platz 165 auf 95
Noch 2018 dümpelte die Universität Wien auf Platz 165 herum. Doch in nur sieben Jahren hat sie sich um unglaubliche 70 Plätze verbessert. „Das ist das Ergebnis einer strategischen Ausrichtung, die Universität Wien als internationale Spitzenuniversität zu positionieren“, jubelt Rektor Sebastian Schütze in einer Aussendung. Wie die APA berichtet, punktet die Uni vor allem in den Bereichen Forschung, Internationalisierung und Lehre.
Was macht die Uni Wien so erfolgreich?
Laut dem „Times Higher Education Ranking“ wird die Leistung der Universitäten in fünf Kategorien bewertet: Lehre, Forschungsumfeld, Forschungsqualität, Internationalisierung und Industriekooperationen. Besonders bei der Internationalisierung – also dem Anteil internationaler Studierender, Forschender und Publikationen – glänzt die Uni Wien. Auch die Qualität der Forschung, gemessen an hochzitierten Publikationen, ist ein Trumpf.
„Diese Platzierung ist ein Meilenstein für die österreichische Wissenschaft“, betont Wissenschaftsministerin Eva Maria Holzleitner. Sie sieht darin ein starkes Signal für Studierende und Forschende weltweit.
Konkurrenz schläft nicht: Die besten Unis der Welt
An der Spitze des Rankings thront – wenig überraschend – die University of Oxford, gefolgt vom MIT und der Princeton University. Die beste deutschsprachige Uni ist die ETH Zürich auf Platz 11. Doch die Universität Wien hat mit ihrem Platz 95 bewiesen, dass auch kleinere Länder im internationalen Vergleich mithalten können.
Ein Blick in die Zukunft
Die Universität Wien ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Bis 2030 sollen laut Forschungsstrategie gleich zwei österreichische Hochschulen in den Top 100 vertreten sein. Mit der Medizinischen Universität Wien, die es dieses Jahr auf Platz 181 geschafft hat, ist ein weiterer Kandidat bereits auf dem Vormarsch.
„Der Durchbruch in die Top 100 ist nicht nur ein symbolischer Erfolg, sondern ein Beweis für die kontinuierliche Verbesserung und Exzellenz der österreichischen Hochschulen“, so Phil Baty, Chief Global Affairs Officer des Rankings.
Quellen: oe24.at, Times Higher Education, OTS-Presseaussendung.
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