Die Partei, die unter Erhard Busek noch über 34 % der Stimmen bei der Wien-Wahl erhalten hat, liegt am Boden: Laut neuester Umfrage der Meinungsforscher von IFDD für die Krone kommt die Wiener ÖVP auf nur noch 10 %, sogar die NEOS könnten die Volkspartei noch im Wahlkampffinale überholen.
Für den Bundeskanzler ist das alles nicht wirklich erfreulich: Seine Partei liegt in der Bundeshauptstadt nur noch auf Platz 4, hinter der SPÖ (40 %), der FPÖ (22) und den Grünen (12 %). Und bei einer – fiktiven – Direktwahl der Spitzenkandidaten käme der Karl Mahrer, der Kandidat der Volkspartei, auf nur 7 %.
Zum Vergleich: Noch vor wenigen Monaten kam die ÖVP mit Ex-Kanzler Karl Nehammer bei der Nationalratswahl im September in Wien auf 17,4 %. Also knapp die Hälfte der ÖVP-Sympathisanten wollen am 27. April nicht mehr die Volkspartei wählen.
Für die FPÖ zeigt sich aber ein kleiner Zuwachs seit den Nationalratswahlen im September: So kommt die FPÖ Wien aktuell auf 22 % in der neuen Umfrage, bei der bundesweiten Wahl stimmten in Wien nur 20,66 % für die Freiheitlichen.
Die IFDD-Meinungsforscher fragten auch ab, ob HC Strache mit seiner Liste eine Chance auf einen Einzug in den Wiener Gemeinderat hätte. Das Ergebnis: Seine Gruppe wäre nur für 2 % der Wiener wählbar, das ist eindeutig zu wenig.
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