Berlin – In der deutschen Parteienlandschaft gibt es eine überraschende Wende. Friedrich Merz und seine Union liegen nun wieder hauchdünn vor der AfD.
Die Trendwende im Politbarometer
Das neueste ZDF-Politbarometer sorgt für mächtig Wirbel. Wie Bild.de berichtet, klettert die Union (CDU/CSU) um einen Prozentpunkt nach oben und erreicht nun 27 Prozent. Dieser Zuwachs mag gering erscheinen, hat aber eine enorme symbolische Kraft.
Denn gleichzeitig verliert die AfD einen Punkt und fällt auf 25 Prozent. Damit ist der wochenlange Höhenflug der Partei vorerst gestoppt. In den vergangenen Wochen hatten einige Umfrageinstitute die AfD sogar vor der Union gesehen, was in der politischen Zentrale der CDU für große Unruhe sorgte. Nun scheint sich das Blatt zu wenden.
Ampel-Koalition ohne Mehrheit
Die aktuellen Zahlen zeigen aber auch ein düsteres Bild für die amtierende Regierung. Die SPD von Kanzler Friedrich Merz kommt laut der ZDF-Umfrage auf 15 Prozent. Rechnet man die Werte von Union und SPD zusammen, erreicht die Große Koalition nur 42 Prozent. Das bedeutet: Für eine parlamentarische Mehrheit würde es aktuell nicht reichen.
Die Grünen können sich über ein leichtes Plus freuen und liegen nun bei 11 Prozent. Gleichauf mit ihnen befindet sich die Linke, ebenfalls mit 11 Prozent. Bitter sieht es für die FDP aus, die mit 3 Prozent den Einzug in den Bundestag klar verpassen würde.
Pistorius bleibt der beliebteste Politiker
Bei der Bewertung der Politiker gibt es wenig Überraschungen. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) thront unangefochten an der Spitze der Beliebtheitsskala. Auf den Plätzen folgen Außenminister Johann Wadephul (CDU) sowie die SPD-Minister Bärbel Bas und Lars Klingbeil. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) landet auf dem fünften Platz.
Credits: APA
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