Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA, durchgeführt im Auftrag des exxpress.at, zeigt, dass 45 Prozent der Österreicher den Rücktritt von SPÖ-Chef Andreas Babler befürworten. Die Ergebnisse spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit seiner politischen Performance wider, die in den letzten Wochen zunehmend in die Kritik geraten ist.

Rücktrittsforderungen aus verschiedenen Lagern
Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass die Kritik an Babler nicht nur aus der Opposition kommt. Während 77 Prozent der FPÖ-Wähler seinen Rücktritt fordern, sind es auch bei ÖVP-Anhängern 36 Prozent. Überraschend ist, dass selbst unter den Wählern der Grünen (28 Prozent) und der KPÖ (51 Prozent) eine erhebliche Zahl unzufrieden mit Bablers Arbeit ist. Lediglich 22 Prozent der Befragten sprechen sich für einen Verbleib Bablers im Amt aus, während weiteren 22 Prozent die Situation gleichgültig ist.
Politische Stimmung: Wunsch nach Neuwahlen
Die Ergebnisse der Umfrage fügen sich in ein breiteres Bild der politischen Stimmung in Österreich ein. Wie exxpress.at berichtet, wünscht sich fast die Hälfte der Bevölkerung Neuwahlen. Besonders Wähler rechts der Mitte (64 Prozent) sprechen sich für einen politischen Neustart aus, während auch knapp 40 Prozent der Wähler links der Mitte diesen Wunsch teilen.
Die Umfrage wurde zwischen dem 24. und 26. November 2025 unter 1.000 Befragten durchgeführt. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei +/- 3,1 Prozentpunkten.

Konsequenzen für die SPÖ
Die Ergebnisse stellen die SPÖ und ihren Vorsitzenden vor eine schwierige Situation. Andreas Babler, der einst als Hoffnungsträger der Partei galt, sieht sich nun mit wachsender Kritik konfrontiert – sowohl aus der Opposition als auch aus Teilen der eigenen Wählerschaft. Ob und wie die SPÖ auf diese Entwicklung reagieren wird, bleibt abzuwarten.
Credits: APA
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