Der Ukraine soll ein bedeutender Schlag gegen Russland gelungen sein. Wie der ukrainische Sicherheitschef Vasyl Malyuk gegenüber der „Kyiv Post“ bestätigte, wurde bei einer Geheimoperation auf dem russischen Raketentestgelände Kapustin Jar eine der modernen Langstreckenraketen vom Typ „Oreschnik“ zerstört. Malyuk bezeichnete die Mission als „hundertprozentig erfolgreich“.
Was ist die „Oreschnik“-Rakete?
Die „Oreschnik“, eine Langstreckenrakete mit einer Reichweite von etwa 5.500 Kilometern, wurde erstmals im November 2024 von Russland gegen die Ukraine eingesetzt. Laut russischen Angaben soll die Rakete nicht abgefangen werden können und über eine Zerstörungskraft verfügen, die mit der einer Atomwaffe vergleichbar ist. Westliche Experten stellen diese Behauptungen jedoch infrage.
Präsident Wladimir Putin hatte angekündigt, die Raketen ab Dezember in Belarus zu stationieren. Diese Entscheidung wurde von Belarus‘ Präsident Alexander Lukaschenko als Reaktion auf die „Eskalation des Westens“ gerechtfertigt. Die Raketen waren zuletzt bei gemeinsamen russisch-belarussischen Militärübungen im Einsatz.
Reaktionen aus Russland
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, der Angriff sei eine Vergeltung für den Einsatz britischer und US-amerikanischer Langstreckenwaffen durch die Ukraine auf russischem Territorium. Zudem drohte er mit weiteren Angriffen auf „Entscheidungszentren“ in Kiew, falls solche Operationen fortgesetzt würden.
Bedeutung für den Konflikt
Die Zerstörung der „Oreschnik“-Rakete stellt einen wichtigen Erfolg für die Ukraine dar. Sie zeigt, dass auch hochmoderne russische Waffensysteme nicht unverwundbar sind. Für die Ukraine ist dies nicht nur ein militärischer Erfolg, sondern auch ein Signal an Russland und Belarus, dass sie sich gegen Bedrohungen zur Wehr setzen kann.
Credits: APA
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