Immer konkreter werden die Pläne der US-Regierung, gemeinsam mit dem Kreml zu einer Friedenslösung in der Ukraine zu kommen.
So erhielt nun die österreichische Bundesregierung eine konkrete Anfrage aus Washington, ob denn das neutrale Österreich bereit wäre, mit seinen Soldaten des Bundesheeres eine mögliche Waffenruhe zu überwachen und in dieser Pufferzone zwischen den ukrainischen und russischen Truppen zu patrouillieren.
Von dieser Anfrage nach einem der bisher größten und gefährlichsten Einsätze des Bundesheeres berichtete bisher nur die Kleine Zeitung. Eine Sprecherin des Bundeskanzlers bestätigte den Erhalt des Fragebogens und meinte, dass die Europäer übereingekommen seien, gemeinsam auf die einzelnen Punkte zu antworten. Österreich werde also nicht sofort antworten, sondern im EU-Verbund.
Österreicher wären Teil einer großen Friedenstruppe
Die Anfrage aus den USA an Österreich kommt aus einem ganz konkreten Grund: Nachdem Russland den Einsatz von NATO-Truppen auf ukrainischem Territorium absolut ablehnt, bleiben von den Europäern Irland, Malta, Zypern, die Schweiz und Österreich. Mit Truppen aus Brasilien und anderen großen südamerikanischen sowie asiatischen Nationen könnte dann die Waffenstillstands-Zone und die Einhaltung der Bestimmungen des Waffenstillstands über Monate überwacht werden.
Wie von exxtra24 berichtet, soll zuerst eine Waffenruhe kommen, dann freie demokratische Wahlen in der Ukraine und danach ein umfassender Friedensvertrag mit Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
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