Weniger optimistisch klingt es aus Moskau: Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnet die Gespräche mit den USA über mögliche Friedensverhandlungen als „ziemlich kompliziert“. Ob sich Washington zurückziehe, müsse dort entschieden werden. Russland sei grundsätzlich weiter zum Dialog bereit – doch die Signale aus dem Westen seien zurückhaltend.
Putins Energie-Moratorium endet, USA erhöhen den Druck
Unterdessen ist das russische Moratorium für Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur ausgelaufen. Neue Weisungen von Präsident Putin gebe es laut Kreml derzeit nicht. Die 30-tägige Feuerpause galt als eines der wenigen Zugeständnisse, die US-Präsident Trump Moskau abringen konnte. Danach warfen sich beide Seiten mehrfach gegenseitig vor, gegen die Vereinbarung verstoßen zu haben.
In der Ukraine bleibt der Kriegszustand bestehen: Präsident Selenskyj verlängerte das Kriegsrecht sowie die allgemeine Mobilmachung um weitere 90 Tage – vom 9. Mai bis zum 6. August. Es ist bereits die 15. Verlängerung seit Kriegsbeginn.
Wie Bloomberg berichtet, will Washington innerhalb weniger Wochen einen vollständigen Waffenstillstand erreichen. US-Außenminister Rubio setzt Kiew unter Druck: Sollte es keine sichtbaren Fortschritte geben, könnten die USA ihre Friedensbemühungen einstellen.
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