Trump und die Sterne: Präsident träumt von Astronautenkarriere

Trump und die Sterne: Präsident träumt von Astronautenkarriere

Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen – diesmal mit einem Ausflug in die Welt der Raumfahrt. Bei einem Treffen mit der Crew der Artemis-II-Mission im Weißen Haus erklärte der Präsident, er hätte „kein Problem gehabt“, selbst Astronaut zu werden.

„Ich bin physisch sehr gut“

Während der feierlichen Begrüßung der vier Astronauten – Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen – im Oval Office ließ Trump es sich nicht nehmen, das Rampenlicht auf sich zu lenken. „Um Astronaut zu werden, muss man sehr intelligent und körperlich fit sein. Beides habe ich“, erklärte er selbstbewusst. „Ich hätte also kein Problem gehabt.“

Wie „The Guardian“ berichtet, fragte Trump sogar scherzhaft den NASA-Administrator Jared Isaacman, ob es möglich sei, dass ein Präsident an einer Raumfahrtmission teilnimmt. Isaacman antwortete diplomatisch: „Wir arbeiten daran.“

Die Artemis-II-Mission: Ein historischer Meilenstein

Die Artemis-II-Crew hatte zuvor Geschichte geschrieben, indem sie als erste bemannte Mission seit über 50 Jahren den Mond umrundete. Mit einer Rekorddistanz von 406.771 Kilometern von der Erde übertrafen sie die Apollo-13-Mission von 1970. Die Mission endete mit einer perfekten Wasserlandung vor der Küste San Diegos.

Trump im Mittelpunkt

Doch wie „al.com“ berichtet, rückten die eigentlichen Helden des Tages – die Astronauten – schnell in den Hintergrund. Stattdessen dominierte Trump die Pressekonferenz mit seinen Aussagen. Kritiker ließen nicht lange auf sich warten: „Dieser Mann kann nicht einmal eine Treppe bewältigen, aber er will ins All?“, spottete eine Nutzerin auf Twitter.

Ein Präsident zwischen Raumfahrt und Politik

Neben seinen Raumfahrtträumen äußerte sich Trump auch zu aktuellen politischen Themen. So zeigte er sich begeistert über ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, das die Rechte von Minderheiten bei der Wahlkreisgestaltung einschränkt. „Das ist sehr gut“, kommentierte er.

Quellen: oe24.at, The Independent, al.com, The Guardian
Credits: APA

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