Trump fordert Xi auf, Waffenlieferungen an den Iran zu stoppen

Trump fordert Xi auf, Waffenlieferungen an den Iran zu stoppen

US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in einem Brief dazu aufgefordert, keine Waffen an den Iran zu liefern. Dies erklärte Trump in einem Interview mit dem US-Sender Fox Business Network. Xi habe daraufhin versichert, dass China keine Waffen an Teheran liefere. Wann genau dieser Briefwechsel stattfand, ließ Trump jedoch offen.

Drohungen mit Zöllen und geopolitische Spannungen

Trump hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, Länder, die Waffen an den Iran liefern, mit sofortigen Zöllen von 50 Prozent zu belegen. Diese Drohung steht im Kontext der angespannten Lage im Nahen Osten, die durch den Krieg im Iran und die politischen Veränderungen in Venezuela weiter verschärft wird. Trump betonte, dass diese Entwicklungen sein geplantes Treffen mit Xi im kommenden Monat nicht beeinflussen würden. „Er ist jemand, der Öl braucht. Wir nicht“, erklärte Trump in Bezug auf Chinas Abhängigkeit von Energieimporten.

Chinas Rolle im Konflikt

Laut einem Bericht von CNN plant China angeblich, Luftabwehrsysteme an den Iran zu liefern. Diese könnten unter anderem tragbare Flugabwehrraketen (MANPADS) umfassen, die eine erhebliche Bedrohung für niedrig fliegende Flugzeuge darstellen. Die chinesische Regierung wies diese Vorwürfe jedoch zurück und betonte, dass sie keine Waffen an Konfliktparteien liefere. Stattdessen habe China diplomatische Bemühungen unterstützt, um die Spannungen im Nahen Osten zu entschärfen und die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Auswirkungen auf die US-chinesischen Beziehungen

Die Möglichkeit, dass China Waffen an den Iran liefert, könnte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den USA und China weiter belasten. Neben den Handelsstreitigkeiten und militärischen Spannungen könnte ein solcher Schritt auch die diplomatischen Bemühungen zur Verlängerung eines fragilen Waffenstillstands im Nahen Osten gefährden. Trump plant, im Mai nach China zu reisen, um unter anderem über diese Themen zu sprechen.

Quellen: oe24.at, Newsweek, PBS News
Credits: APA

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