Kurz vor Wien-Wahl: SPÖ schwächelt in Umfrage

Kurz vor Wien-Wahl: SPÖ schwächelt in Umfrage

Ist es die fehlende Unterstützung der Pensionisten gegen die geplante Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträg? Oder doch der Schlendrian bei der Umsetzung des versprochenen Stopps des Familiennachzugs für Asylwerber? Oder belasten die Bundes-SPÖ auch die Skandalfälle der Wiener Parteifreunde bei der Auszahlung obszöner Mindestsicherungs-Summen an Migranten-Familien? Über die tatsächlichen Gründe des Minus bei der jüngsten Umfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft für oe24.at  sagen die Meinungsforscher nichts, es könnte aber ein Mix aus vielen Ursachen sein, die nun die SPÖ trotz Regierungsbeteiligung und trotz massiver Medien-Präsenz vor der Wien-Wahl schwächeln lässt.

Die Bundes-SPÖ kommt derzeit jedenfalls auf nur 20 Prozent (-1). Zum Vergleich: Im April 2022 lag die SPÖ unter der Führung von Pamela Rendi-Wagner in der Sonntagsfrage des „Österreich-Trends“ von Peter Hajek für APA und ATV bei 26 Prozent – gleichauf mit der ÖVP.

Auch die ÖVP kann in der Dreier-Koalition nicht zulegen und bleibt auf 21 %, die NEOS stecken bei 10 % fest, sind allerdings noch immer vor den Grünen (9 %). Und die von vielen alten Mainstream-Medien schon in den Untergang geschriebene FPÖ legt auf 34 % zu ( +1).

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