Tiertransportschiff „Spiridon II“ spurlos verschwunden – Schockierende Tragödie befürchtet!

Tiertransportschiff „Spiridon II“ spurlos verschwunden – Schockierende Tragödie befürchtet!

Ein Viehtransportschiff mit rund 3000 Rindern an Bord ist im Mittelmeer verschwunden. Die „Spiridon II“, die nach einem verweigerten Import in die Türkei wochenlang vor der Küste ausharrte, hat seit Tagen kein Signal mehr gesendet. Wie die Animal Welfare Foundation berichtet, wurde das automatische Identifikationssystem (AIS) des Schiffs deaktiviert, was Experten als Notfall werten.

Verdacht auf illegale Entsorgung

Die letzten bekannten Koordinaten des Schiffs lagen zwischen Italien und Tunesien. Danach: Funkstille. NGOs vermuten, dass das AIS absichtlich abgeschaltet wurde, um möglicherweise illegale Entsorgungen von Tierkadavern oder Gülle im Mittelmeer zu verschleiern. Solche Praktiken sind nach internationalen Regeln streng verboten.

Zustände an Bord: Ein Albtraum für die Tiere

Die Zustände auf der „Spiridon II“ lassen Tierschützer erschaudern. Laut der Animal Welfare Foundationwaren die Tiere monatelang in ihren eigenen Exkrementen untergebracht. Besonders in den unteren Decks sei die Ammoniakbelastung extrem hoch. Hinzu kommt: Etwa die Hälfte der Tiere ist trächtig. Stressbedingte Fehlgeburten und eine geringe Überlebensrate für neugeborene Kälber seien die traurige Realität. Die Crew sei weder auf solche Situationen vorbereitet, noch gebe es geeignete Melkvorrichtungen.

Warum die Türkei die Einfuhr verweigerte

Das Drama begann, als die „Spiridon II“ am 22. Oktober vor Bandirma im Marmarameer eintraf. Türkische Behörden verweigerten die Einfuhr der Tiere – unter anderem wegen fehlender Ohrmarken und Unstimmigkeiten in den Tierlisten. 15 Unternehmen hatten den Import beantragt, doch die Ablehnung führte zu einer monatelangen Odyssee für die Tiere.

Was passiert jetzt?

Die Frage, was mit der „Spiridon II“ und ihren 3000 Rindern geschehen ist, bleibt offen. Tierschutzorganisationen fordern eine lückenlose Aufklärung und appellieren an die internationale Gemeinschaft, solche Tragödien in Zukunft zu verhindern.

Quellen: Animal Welfare Foundation, VOL.AT

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