Teuerung: Geldbörse der Österreicher wird immer leerer

Teuerung: Geldbörse der Österreicher wird immer leerer

Die Preise in Österreich kennen weiterhin nur eine Richtung: nach oben! Die Hoffnung auf eine baldige Entlastung für die geplagten Geldbörsen der Österreicher zerschlägt sich erneut. Wie die Statistik Austria am Freitag in einer Schnellschätzung mitteilte, verharrt die Inflation im Oktober auf dem schwindelerregend hohen Niveau von 4,0 Prozent. Ein Ende der Teuerungswelle ist nicht in Sicht, und das Leben wird für viele immer unerschwinglicher.

Energie und Dienstleistungen als brutale Preistreiber

Für die Österreicher wird der Alltag zum teuren Spießrutenlauf. Besonders tief muss man für Energie in die Tasche greifen. Wie das Nachrichtenportal oe24.at berichtet, explodierten die Energiepreise im Jahresvergleich um satte 9,7 Prozent. Vor allem höhere Strom- und Gaspreise heizen die Inflation kräftig an. Wer sein Zuhause warm halten will, muss mit horrenden Kosten rechnen.

Doch nicht nur das Heizen wird zum Luxus. Auch Dienstleistungen werden immer teurer. Laut den Zahlen der Statistik Austria stiegen die Preise hier um 4,6 Prozent. Ein Besuch beim Friseur, die Reparatur des Autos oder ein Abendessen im Restaurant – all das reißt ein immer größeres Loch in die Haushaltskasse.

Auch der Wocheneinkauf wird zur Belastung

Selbst der tägliche Einkauf im Supermarkt wird zur finanziellen Herausforderung. Wie Die Presse berichtet, verteuerten sich auch Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak im Oktober um 3,9 Prozent und damit sogar etwas stärker als in den Vormonaten. Die sogenannte Kerninflation, also die Teuerung ohne die schwankenden Energie- und Lebensmittelpreise, liegt laut Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk bei 3,4 Prozent. Das zeigt: Die Teuerung hat sich in fast allen Lebensbereichen festgefressen.

Kein Lichtblick am Horizont

Während die Bürger unter der Last der hohen Preise ächzen, bleibt die Inflation in Österreich hartnäckig über dem Durchschnitt der Eurozone. Analysten der Erste Group, so berichtet Die Presse, rechnen für das gesamte Jahr 2025 mit einer Teuerung von 3,4 Prozent. Eine spürbare Entspannung ist also noch lange nicht in Sicht. Für Millionen Österreicher bedeutet das vor allem eines: weiter sparen, verzichten und hoffen, dass das Geld am Ende des Monats noch reicht.

Credits: APA

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