Die Inflationsrate in Österreich liegt bei 3,6 Prozent, und die FPÖ-Klubobmannstellvertreterin Dagmar Belakowitsch lässt kein gutes Haar an der Regierung. „Das ist das direkte Ergebnis einer sorglosen und unsozialen Politik“, wetterte sie in einer aktuellen Pressemitteilung. Besonders betroffen: Strom, Lebensmittel und Wohnen – die Grundpfeiler des Lebens.
„Soziale Eiszeit“: Die Kritik der FPÖ
Laut Belakowitsch sei die aktuelle Inflationsrate ein „Offenbarungseid“ der schwarz-rot-pinken Koalition. Während die Regierung von einer angeblichen Entspannung spreche, spürten die Menschen die „brutale Realität“ bei jedem Einkauf. Besonders dramatisch: Der sogenannte Mikrowarenkorb, der den täglichen Bedarf abdeckt, sei um über fünf Prozent teurer geworden. „Für viele ist die Belastungsgrenze längst überschritten“, so die FPÖ-Politikerin.
Strompreise explodieren – Regierung schaut zu?
Ein besonders heißes Thema: die Energiepreise. Strom sei um über 35 Prozent teurer geworden, Haushaltsenergie insgesamt um 11 Prozent. Belakowitsch macht die Regierung direkt verantwortlich: „Das ist keine höhere Gewalt, sondern hausgemacht!“ Während die Inflation im EU-Durchschnitt bei etwa zwei Prozent liege, werde das Leben in Österreich für viele unleistbar.
Forderungen der FPÖ: „Teuerungs-Stopp jetzt!“
Die FPÖ fordert drastische Maßnahmen: staatliche Eingriffe in die Preisgestaltung von Grundnahrungsmitteln und Energie. Auch Pendler im ländlichen Raum müssten entlastet werden. Zudem verlangt die Partei ein Ende der „irrsinnigen Sanktionspolitik“, die die Energiepreise in die Höhe treibe. „Diese Regierung kappt den letzten Lebensfaden der Bevölkerung“, so Belakowitsch.
Credits: APA
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