Elon Musk, der visionäre Kopf hinter Tesla, greift tief in die Tasche, um seine Träume von einer robotergesteuerten Zukunft zu verwirklichen. Das Unternehmen plant, im Jahr 2026 über 20 Milliarden Dollar zu investieren – eine Summe, die selbst für Tesla neue Maßstäbe setzt. Doch was steckt hinter diesen gigantischen Ausgaben?
Milliarden für Optimus und Cybercab
Im Fokus stehen zwei Projekte, die wie aus einem Science-Fiction-Film wirken: der humanoide Roboter „Optimus“ und das autonome Robotaxi „Cybercab“. Laut einem Bericht von Reuters soll die Produktion des Cybercabs, eines futuristischen Fahrzeugs ohne Lenkrad und Pedale, noch in diesem Jahr starten. Der Preis? Unter 30.000 Dollar – ein Schnäppchen für die Technologie der Zukunft.
Doch das ist nicht alles. Tesla plant, jährlich bis zu zehn Millionen Optimus-Roboter zu produzieren. Diese sollen nicht nur in Fabriken, sondern auch in Haushalten zum Einsatz kommen. „Optimus wird die Welt verändern“, verkündete Musk bei einer Präsentation in Kalifornien.
Autonomes Fahren: Der nächste große Schritt
Tesla setzt alles auf die Karte „autonomes Fahren“. Bereits jetzt bietet das Unternehmen in Städten wie Austin und Dallas erste Robotaxi-Dienste an. Doch Musk hat größere Pläne: Bis Ende des Jahres sollen Teslas autonome Fahrzeuge in einem Viertel bis zur Hälfte der USA unterwegs sein. In Europa erhielt Tesla kürzlich eine erste Genehmigung für sein System – ein wichtiger Schritt in Richtung globaler Expansion.
Kritik und Risiken
Nicht alle sind von Musks Plänen begeistert. An der Börse sorgten die hohen Investitionen für gemischte Reaktionen. Die Tesla-Aktie fiel nach der Ankündigung um 2,4 Prozent. Analysten wie Andrew Rocco von Zacks Investment Research warnen vor den Risiken: „Die Technologie ist beeindruckend, aber die regulatorischen Hürden sind enorm.“
Auch die Konkurrenz schläft nicht. Unternehmen wie Waymo und BYD investieren ebenfalls massiv in autonome Technologien. Doch Musk bleibt optimistisch: „Wir stehen erst am Anfang einer neuen Ära.“
Quellen: oe24.at, Reuters, Yahoo Finance, Daily Times
Credits: APA
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