Die Spritpreise steigen, die Nerven liegen blank – doch es gibt Hoffnung! Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) schlägt vor, das Tempolimit auf Autobahnen auf 100 km/h zu senken. Laut VCÖ-Experte Michael Schwendinger könnte diese Maßnahme den Spritverbrauch um bis zu 25 Prozent reduzieren. Klingt nach einer Win-win-Situation, oder?
Sprit sparen durch weniger Tempo
Wie das Momentum Institut berichtet, verbraucht ein Auto bei Tempo 130 im Schnitt 7 Liter pro 100 Kilometer. Reduziert man die Geschwindigkeit auf 100 km/h, sinkt der Verbrauch auf 5,4 Liter – eine Ersparnis von 22,6 Prozent! Das bedeutet nicht nur weniger Kosten an der Zapfsäule, sondern auch weniger CO₂-Emissionen und Lärmbelastung.
Maßnahmenpaket für die Mobilitätswende
Doch Tempo 100 ist nur der Anfang. Schwendinger fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket: Mehr Homeoffice, Fahrgemeinschaften und der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel sollen die Energiebilanz weiter verbessern. Auch Unternehmen sind gefragt: Job-Tickets, Firmenräder und Mobilitätsmanagement könnten den Wandel beschleunigen.
Ein Testlauf für die Zukunft?
Der VCÖ schlägt vor, das Tempolimit zunächst für sechs Monate zu testen. Auf Freilandstraßen könnte das Limit von 100 auf 80 km/h gesenkt werden. Die Idee: Schnell umsetzbare Maßnahmen, die sofort Wirkung zeigen.
Quellen: oe24.at, vcoe.at, momentum-institut.at
Credits: APA
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