Am Montagabend kam es zu einer technischen Panne beim ORF, die den Beginn der ZIB2 beeinträchtigte. Moderator Armin Wolf musste die Sendung ohne die gewohnten Schlagzeilen und ohne eingeschaltete Scheinwerfer starten. „Unsere Schlagzeilen hat leider gerade ein böses technisches Loch verschluckt. Wir beginnen deshalb gleich mit der Innenpolitik“, erklärte Wolf zu Beginn der Sendung.
Der Moderator war zunächst kaum zu sehen, da das Studio nicht wie gewohnt ausgeleuchtet war. Die Situation wirkte improvisiert, doch Wolf führte die Sendung professionell fort.
Kritik an der Panne und Diskussion um ORF-Gebühren
Die Panne sorgte nicht nur für Verwunderung, sondern auch für Kritik. In sozialen Medien wurde die Frage nach der Effizienz des ORF-Budgets laut. Ein Facebook-Kommentator schrieb: „Das bei einer Milliarde Euro Budget.“
Am selben Tag war die ORF-Gebühr auch Thema im Parlament. Ein Volksbegehren fordert die Abschaffung der Gebühren, während FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker den ORF als „System-Propaganda-Anstalt“ bezeichnete. Gleichzeitig wurden Änderungen bei der Gebühr beschlossen: Künftig können Zahlungen per Erlagschein in Raten erfolgen.
Ursachen der Panne unklar
Die genaue Ursache der technischen Probleme ist bislang nicht bekannt. Der Vorfall wirft jedoch Fragen zur technischen Infrastruktur des ORF auf. Trotz der Panne konnte die ZIB2 regulär fortgesetzt werden, und Wolf bewies einmal mehr seine Professionalität im Umgang mit unerwarteten Situationen.
Credits: APA
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