Was als Traumurlaub begann, endet für Dutzende Passagiere der Austrian Airlines (AUA) in einer unfreiwilligen Verlängerung auf den Malediven. Ein technischer Defekt an einer Boeing 777 sorgt für erhebliche Verzögerungen und logistische Herausforderungen.
Hydraulikpumpe legt Boeing lahm
Die Boeing 777-200ER mit der Registrierung OE-LPA landete am 26. April planmäßig in Malé, der Hauptstadt der Malediven. Nach einem kurzen Aufenthalt sollte die Maschine mit neuen Passagieren zurück nach Wien fliegen. Doch kurz vor dem Abflug wurde ein Defekt an einer Hydraulikpumpe festgestellt, wie AUA-Sprecherin Yvonne Wachholder gegenüber Austrian Wings bestätigte. Aus Sicherheitsgründen durfte das Flugzeug nicht starten.
Ersatzflugzeug über Umwege
Da auf den Malediven weder Ersatzteile noch spezialisierte Techniker für diesen Flugzeugtyp verfügbar sind, musste die AUA improvisieren. Ein Ersatzflugzeug, ebenfalls eine Boeing 777, wird über Bangkok auf die Malediven umgeleitet, um die gestrandeten Passagiere zurück nach Österreich zu bringen. Die betroffene Maschine bleibt vorerst vor Ort, bis die notwendigen Reparaturen durchgeführt werden können.
Logistische Herausforderung für die Airline
Neben der Organisation des Ersatzflugs musste die AUA auch Unterkünfte für die Passagiere bereitstellen. „Die Sicherheit unserer Fluggäste und Crew hat für uns oberste Priorität“, betonte Wachholder. Die Airline bedauert die Unannehmlichkeiten und steht in engem Kontakt mit den Betroffenen.
Warten im Paradies
Für die Passagiere bedeutet die Panne eine unfreiwillige Verlängerung ihres Aufenthalts auf den Malediven. Während einige die zusätzliche Zeit im Inselparadies genießen könnten, bleibt die Situation für viele eine Geduldsprobe.
Quellen: oe24.at, 5min.at, heute.at
Credits: APA
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