Nur fünf Tage nach dem schrecklichen Messer-Mord in Villach fliegt schon der nächste Terror-Plan für Österreich auf: Ein IS-Fanatiker (14) hatte vor, auf dem Wiener Westbahnhof Menschen niederzustechen, zu töten.
Ermittler des Landesamtes Staatsschutz und Terrorismusbekämpfung (LSE) und Kräfte der WEGA konnten den Jugendlichen aber noch vor der Tat festnehmen. Bei ihm wurden unter anderem zwei Messer und zahlreiches Material gefunden, das auf eine Anhängerschaft des Islamischen Staates (IS) hindeutet.
Skizzen mit einer Anleitung zum Bombenbau
Bei dem Jugendlichen handelt es sich um einen Österreichischer Staatsbürger mit türkischen Wurzeln. Laut einem Sprecher des Innenministeriums hätte er sich, wie auch der Villach-Attentäter, im Internet radikalisiert, berichtet der Kurier.
Die Festnahme gelang, weil der Nachrichtendienst DSN Hinweise erhalten hat, dass ein zunächst unbekannter Anhänger einer terroristischen Vereinigung auf mehrerenTikTok-Profilen Storys und Videos mit islamistischem Gedankengut verbreiten würde. Nachdem die Identität des IS-Anhängers festgestellt werden konnte, ordnete die Staatsanwaltschaft Wien seine Festnahme aufgrund des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und kriminellen Organisation an.
Bei der Hausdurchsuchung fanden die Érmittler Skizzen mit einer Anleitung zum Bombenbau und islamistische Bücher.
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