Immer mehr Österreicher wechseln ihren Strom- und Gasanbieter – und das aus gutem Grund! Laut der aktuellen Marktstatistik der E-Control haben 2025 insgesamt 420.904 Kunden den Anbieter gewechselt.
Wechselrekord in Niederösterreich
Die Zahlen sprechen für sich: Im Vergleich zu 2024 (378.795 Wechsel) und 2023 (346.019 Wechsel) ist die Wechselbereitschaft deutlich gestiegen. Besonders aktiv waren die Niederösterreicher, die mit einer Wechselrate von 8,3 Prozent bei Strom und 8,1 Prozent bei Gas den Spitzenplatz einnehmen. Schlusslicht hingegen ist Tirol mit nur 2 Prozent Wechselrate bei Strom.
Warum wechseln so viele?
E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch erklärt: „Ein Vergleich der Strom- und Gastarife bleibt enorm wichtig. Mehrere hundert Euro im Jahr können beim Wechsel des Anbieters eingespart werden.“ Besonders jetzt, wo erste Unternehmen Preissenkungen angekündigt haben, lohnt sich der Blick auf den Tarifkalkulator der E-Control.
Frostiger Jänner treibt Heizkosten in die Höhe
Der kalte Jänner 2025 hat die Heizkosten vieler Haushalte in die Höhe getrieben. „Ein Grad mehr Heizbedarf über eine Woche kann bis zu zehn Euro zusätzliche Kosten verursachen“, rechnet E-Control-Vorstand Alfons Haber vor. Doch es gibt einfache Tricks, um die Kosten zu senken: Stoßlüften, Nachtabsenkung und das Abdichten von Fenstern und Türen können wahre Wunder wirken.
Energieminister setzt auf Wettbewerb
Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer sieht die steigende Wechselbereitschaft als positives Signal: „Die Energiepreise sind vom Inflationstreiber zum Inflationsdrücker geworden. Entscheidend ist jetzt: dranbleiben und alles tun, damit die Preise weiter sinken.“ Mit Maßnahmen wie der „Preis-Runter-Garantie“ und der Tarifwechselkampagne will die Regierung den Wettbewerb weiter ankurbeln.
Wechseln lohnt sich!
Obwohl die Wechselzahlen steigen, ist laut E-Control noch „viel Luft nach oben“. Wer also noch nicht gewechselt hat, sollte jetzt die Gelegenheit nutzen und bares Geld sparen.
Quellen: oe24.at, ots.at, steiermark.orf.at, meinbezirk.at
Credits: APA
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