Star-Anwalt über Waffenrechts-Debatte nach Schulmassaker in Graz: Einfach lächerlich!

Star-Anwalt über Waffenrechts-Debatte nach Schulmassaker in Graz: Einfach lächerlich!

„Das ist doch einfach lächerlich, diese Änderungen bringen nichts. Ein Amokläufer kann weiterhin ab 18 Jahren eine Schrotflinte kaufen – und er würde sie sich auch illegal besorgen“, kritisiert nun der Wiener Top-Anwalt Alexander Scheer deutlich die Bundesregierung. Vielmehr bräuchten die Jugendlichen nach den Corona-Lockdowns massive psychologische Hilfe.

Die sogenannte Abkühlphase auf 4 Wochen verlängert, das Alter für den Erwerb einer Waffenbesitzkarte und somit den Zugang zu halbautomatischen Pistolen auf 25 Jahre erhöht – das hat nun die ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition als Reaktion auf das Schulmassaker von Graz mit zehn Mordopfern beschlossen.

Der bekannte Wiener Anwalt Alexander Scheer sieht diese Maßnahmen absolut kritisch: „Das ist doch typisch österreichisch, diese Verschärfung des Waffenrechts. Das bringt nur nichts“, sagte Scheer im TV-Talk bei oe24.at. Und: „Wenn jemand etwas tun will, was ohnehin schon verboten ist – also jemanden umbringen, jemanden am Körper verletzen -, dann wird er sich davon auch nicht von einem weiteren Verbot – dem illegalen Besitz einer Waffe – davor abhalten lassen“, argumentiert der Rechtsanwalt. Ein strengeres Waffenrecht ändere „absolut nichts am Problem“, das alles sei „reine Anlassgesetzgebung“.

Das wahre Problem: die Psyche der Jugendlichen nach Covid

Alexander Scheer sieht einen ganz anderen Ansatz zur Problemlösung: „Spätestens seit der Covid-Phase haben Kinder und Jugendliche ein ganz großes Problem: Sie haben immer öfter große psychologische Schwierigkeiten. Aber niemand kümmert sich darum. Wir haben Milliarden für irgendetwas in der Covid-Zeit ausgegeben, aber nicht für die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.“

Der Top-Anwalt spricht damit auch jene sich immer deutlicher abzeichnende Motivlage beim Grazer Schulmassaker an: Wie von unabhängigen News-Plattformen report24.news und exxtra24.at sowie von Web-Experten intensivst recherchiert, dürfte der Serienmörder Artur A. (21) in eine Welt aus Horror, Tod und Gewalt in extrem brutalen PC-Spielen und Chat-Gruppen abgeglitten sein.

Auch ein möglicher sexueller Hintergrund für diese negative Entwicklung des jungen Arbeitslosen zum mit Gewalt-Fantasien besessenen Einzelgänger wurde bisher nicht offiziell vom Innenministerium kommuniziert – die erste Annahme für ein Motiv, Artur A. sei gemobbt worden, musste ja von der Exekutive zurückgenommen werden.

Das ganz hochinteressante Interview mit Alexander Scheer sehen Sie hier:

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Credits: Youtube/oe24 und Screenshots X

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