SPÖ sorgt mit Instagram-Posting für Empörung: „Amoklauf“ statt „Terroranschlag“?

SPÖ sorgt mit Instagram-Posting für Empörung: „Amoklauf“ statt „Terroranschlag“?

Am fünften Jahrestag des verheerenden Terroranschlags in der Wiener Innenstadt hat die SPÖ mit einem Instagram-Posting für hitzige Diskussionen gesorgt. Unter dem Titel „Amoklauf in der Wiener Innenstadt. Wir gedenken der Opfer und ihren Angehörigen“ erinnerte die Partei an die tragischen Ereignisse. Doch die Wortwahl sorgte für Empörung.

Kritik an der Formulierung: „Terroranschlag, nicht Amoklauf!“

Zahlreiche Nutzer stießen sich an der Bezeichnung „Amoklauf“. In den Kommentaren hagelte es Kritik: „Terroranschlag. Aber das wisst ihr eh. Umso trauriger, dass ihr es nicht benennt“, schrieb eine Userin. Ein anderer Kommentar lautete: „Amoklauf? Sonst geht es euch gut?“

Die SPÖ steht nun im Kreuzfeuer der Kritik, da der Begriff „Amoklauf“ die islamistisch motivierte Tat verharmlosen könnte. Der Täter, ein Sympathisant der Terrororganisation „Islamischer Staat“, hatte am 2. November 2020 vier Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Die Ermittler stuften die Tat eindeutig als Terroranschlag ein.

Politische Dimension: Ein Fauxpas oder Absicht?

Die Wortwahl der SPÖ wirft Fragen auf. War es ein unglücklicher Fehler oder eine bewusste Entscheidung? Kritiker werfen der Partei vor, den Anschlag nicht klar als Terrorakt zu benennen, was in der politischen Kommunikation als heikel gilt. Gerade an einem Gedenktag, der den Opfern und ihren Angehörigen gewidmet ist, erwarten viele eine präzise und respektvolle Sprache.

Quelle: oe24.at
Credits: APA

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