SPÖ macht mit: Mehr Kontrollen bei Krankenstand

SPÖ macht mit: Mehr Kontrollen bei Krankenstand

In Österreich sieht das neue Regierungsprogramm einen „risikoorientierten Kontrollansatz“ vor, der effektivere Kontrollen und die Bereitstellung zusätzlichen Personals umfasst, berichtet nun das Magazin kosmo.at

Dies bedeutet konkret: eine Intensivierung der Kontrollen und mehr Personal. Die Frage, wie viel durch die Nichtbezahlung des ersten Krankheitstages in Österreich eingespart werden könnte, bleibt offen. Einige Unternehmen fordern erst ab dem dritten Tag eine ärztliche Krankschreibung.

Im Jahr 2023 beliefen sich die Kosten dafür auf 5,3 Milliarden Euro, wobei die Beschäftigten durchschnittlich 15,4 Tage krankgemeldet waren. Verständlich, dass hier ein Einsparungspotential geortet wird.

Der Originaltext im Regierungsprogramm von ÖVP, SPÖ und NEOS ab Seite 95:

Kontrollbehörden Krankenstände:
o Risikoorientierter Kontrollansatz.
o Kontrollen effizienter machen.
o Zur Verfügungstellung des dafür notwendigen zielgerichteten Personaleinsatzes.

Ein Mehr an Kontrollen unterstellt den Arbeitnehmern, dass sie bisher öfter als wirklich notwendig im Krankenstand waren.

 

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