„SpielerInnen“: Babler sorgt mit ÖFB-Besuch für Spott im Netz

„SpielerInnen“: Babler sorgt mit ÖFB-Besuch für Spott im Netz

Mit einem Statement von seinem Besuch beim ÖFB-Team wollte Vizekanzler Andreas Babler wohl Nähe zur Nationalmannschaft zeigen. Stattdessen sorgt seine Wortwahl für jede Menge Spott in den sozialen Medien — der Grund: eine gegenderte Form, die bei einem reinen Männerteam für Verwirrung sorgt.


Eigentlich ein Termin mit guter Absicht

Es sollte ein Termin werden, der Nähe zeigt: Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler (SPÖ) besuchte das Trainingslager des österreichischen Herren-Nationalteams bei der Fußball-WM 2026. Wie oe24.at berichtet, bedankte sich Babler bei der Mannschaft für die Einladung und erklärte, wie sehr er sich freue, erstmals bei einer Weltmeisterschaft vor Ort zu sein. Auch das Online-Medium Unzensuriert ordnet den Besuch zeitlich ein: Babler war demnach Mitte Juni rund um das Eröffnungsspiel gegen Jordanien im Camp der Mannschaft, gemeinsam mit ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzendem Josef Pröll.

Die Formulierung, die für Spott sorgt

Just bei seiner Ansprache an das Team unterlief Babler eine sprachliche Eigenheit, die online schnell zum Thema wurde. Wie oe24.at unter Berufung auf einen verbreiteten Videoausschnitt schreibt, sprach Babler wörtlich davon, „beim Trainingscamp zu sein mit den SpielerInnen“. Wenig später, so der Bericht weiter, legte er nach und sagte, er wolle „den SpielerInnen persönlich auch sagen, wie dieses Land auch kollektiv stolz ist“. Die gegenderte Form fällt deshalb auf, weil es sich um das Herren-Nationalteam handelt — Spieler wie Stefan Posch oder Alexander Schlager sind durchgehend männlich.

Reaktionen im Netz

Der Ausschnitt verbreitete sich rasch über mehrere Plattformen. Laut oe24.at machten sich zahlreiche Nutzer über die Wortwahl des SPÖ-Chefs lustig. Ein Nutzer kommentierte demnach sinngemäß, er habe gedacht, die Spieler hießen Stefan Posch und Alexander Schlager und nicht Stefanie und Alexandra. Andere unterstellten Babler spöttisch, er habe versehentlich das Herren- zum Frauen-Nationalteam gemacht.

Kein Einzelfall in Bablers WM-Auftritten

Der Trainingslager-Besuch ist nicht Bablers erster Auftritt rund um die Fußball-WM, der für Diskussionen sorgt. Bereits beim WM-Auftakt gegen Jordanien hatte Babler für Aufregung gesorgt, weil er mehrere Instagram-Videos aus dem Stadion postete, auf denen er bei Torjubel im Mittelpunkt zu sehen war — begleitet von vier Mitarbeitern, deren Reise laut Angaben aus seinem Büro mit Economy-Tickets gebucht worden sei.

Es sollte ein Termin werden, der Nähe zeigt: Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler (SPÖ) besuchte das Trainingslager des österreichischen Herren-Nationalteams bei der Fußball-WM 2026. Wie oe24.at berichtet, bedankte sich Babler bei der Mannschaft für die Einladung und erklärte, wie sehr er sich freue, erstmals bei einer Weltmeisterschaft

Credits: Parlamentsdirektion /​ Thomas Topf

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