Die Preise für Arbeitsspeicher und Datenspeicher könnten bis Ende des Jahres um bis zu 130 Prozent steigen, da die einzelnen Komponenten erheblich teurer geworden sind. Die Folge: Auch die Preise für fertige Geräte könnten um bis zu 17 Prozent anziehen. Verbraucher könnten geplante Käufe verschieben oder ganz darauf verzichten, was die Nachfrage weiter dämpfen würde.
Weniger neue Modelle, längere Nutzungsdauer
Die steigenden Kosten könnten auch dazu führen, dass Hersteller weniger neue Modelle auf den Markt bringen oder Produktstarts verzögern. Gleichzeitig wird erwartet, dass Verbraucher ihre Geräte länger nutzen. Gartner prognostiziert eine Verlängerung der durchschnittlichen Nutzungsdauer von PCs bei privaten Anwendern um rund 20 Prozent. Für die Branche bedeutet dies eine zusätzliche Belastung, da weniger Neuanschaffungen die Verkaufszahlen weiter drücken.
Auswirkungen auf die gesamte Branche
Die Entwicklung könnte weitreichende Folgen haben. Hersteller stehen unter Druck, ihre Produktionskosten zu senken, während die Nachfrage sinkt. Dies könnte nicht nur die Innovationskraft der Branche beeinträchtigen, sondern auch Arbeitsplätze gefährden.
Quellen: exxpress.at, Gartner
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