Die Demokraten im US-Kongress haben erneut für Aufsehen gesorgt, indem sie brisante Fotos aus dem Nachlass des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlichten. Auf den Bildern ist niemand Geringeres als US-Präsident Donald Trump zu sehen – und das in Gesellschaft leicht bekleideter Frauen. Doch Trump ist nicht allein: Auch Ex-Präsident Bill Clinton und Regisseur Woody Allen tauchen auf den Aufnahmen auf.
Die Demokraten sprechen von „offenen Fragen“, während die US-Regierung die Veröffentlichung als „selektiv und manipulativ“ bezeichnet. Insgesamt sollen 95.000 Bilder aus Epsteins Nachlass existieren – und die Demokraten planen, noch mehr davon ans Licht zu bringen. Wie die „Zeit“ berichtet, bleibt jedoch unklar, wann und wo die Fotos aufgenommen wurden.
Ballsaal statt Ostflügel: Trumps umstrittener Bauplan
Während die Epstein-Enthüllungen für Wirbel sorgen, steht Trump auch wegen eines anderen Projekts in der Kritik: Der Präsident plant, einen gigantischen Ballsaal auf dem Gelände des Weißen Hauses zu errichten. Dafür ließ er kurzerhand den Ostflügel abreißen – und das mitten während eines Regierungsshutdowns.
Die Denkmalschutzorganisation „National Trust for Historic Preservation“ hat nun Klage eingereicht. Sie argumentiert, dass Trump ohne die Zustimmung des Kongresses und ohne gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen gehandelt habe. Der geplante Ballsaal soll stolze 8.360 Quadratmeter umfassen und rund 300 Millionen Dollar kosten. Kritiker werfen Trump vor, das Weiße Haus in eine persönliche Event-Location zu verwandeln.
Trump und die „Goldene Eintrittskarte“: Visa für Millionäre
Als wäre das nicht genug, sorgt Trump auch mit seiner Einwanderungspolitik für Schlagzeilen. Kalifornien und 19 weitere Bundesstaaten haben die Regierung wegen exorbitanter Visa-Gebühren verklagt. Besonders pikant: Trump hat kürzlich die „Trump Gold Card“ eingeführt, eine Art Super-Visa für eine Million Dollar. Damit können sich reiche Ausländer ein Aufenthaltsrecht in den USA erkaufen.
Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta kritisiert, dass die Gebühren weit über den vom Kongress genehmigten Beträgen liegen. Die „Zeit“ berichtet, dass das H-1B-Visum, das früher nur ein paar Tausend Dollar kostete, nun für viele unerschwinglich geworden ist.
Credits: APA
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